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Letzte Aktualisierung: 19.10.2017 - 17:15 Uhr
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9. Raiffeisen-Classic des AC-Hamm / Sieg um den Vredestein-Cup                     

am 31. August 2014   Bericht af - Klasse A/AK

Nichts für Liebhaber alter “Schätzchen”! Bereits zum neunten Male startete der AC Hamm/Sieg seine Raiffeisen Classic, die auch in diesem Jahr wieder in Classic und ORI 75 aufgesplittet war. Leider fanden sich nur 19 Classic- und 9 ORI-Teams zum Start in Roth bei Scuderia 11 ein. Jochen Hirsch hatte diesmal farbige Fahrtunterlagen erstellt. Für die erste Etappe ab 10.00 Uhr gab es 4 Blatt in A4 und 2 Blatt in A3. Ein Teil der Strecke war als Sollzeit-Ori ausgelegt. Darüber hinaus gab es auch noch 2 Sollzeitprüfungen mit Lichtschrankenmessung. Beim Re-Start für die zweite Etappe um 14.30 Uhr gab es 2 A3-Blätter. Der größte Teil der Strecke war auch hier als Sollzeit-Ori zu absolvieren. Direkt danach folgte die letzte SZP mit Lichtschrankenmessung. Die Aufgabenstellung selbst war extrem einfach und für alle Klassen gleich. Es gab neben wenigen Punkten ausschließlich Striche, die im Bereich Mittelrhein „Würmer“ genannt werden. Da im Bereich ADAC Mittelrhein bei Classicveranstaltungen keine Überlappungen mehr erlaubt sind (Wer hat sich das wohl mal wieder ausgedacht???), musste man lediglich die richtigen Abzweige finden. Auch das der Strich mal nicht ganz auf der Straße lag hatte nichts zu bedeuten, es sei denn, darunter lag ein einliniger Weg. Hier kommen wir zum viel diskutierten Thema dieser Veranstaltung. Es waren viele Wald, Feld und Wiesenwege zu befahren, die teilweise sehr ausgefahren und als solche nur zu vermuten waren. Der Regen der letzten Wochen und am Veranstaltungstag trug dazu bei, dass alle sehr rutschig waren. Einige Teilnehmer sind schon an leichten Steigungen gescheitert. Insgesamt drei Bereiche konnten nicht mehr befahren werden. Hier wurden die Teilnehmer vor Ort von Funktionären auf sichere Umwege geleitet. Nebenstehendes Foto zeigt eine noch gut zu befahrene Stelle. Rund 20 Meter zuvor gab es noch eine lange Strecke mit bis zu 30 cm tiefen Spurrillen, wo nur versetzt gefahren werden konnte. Wieder auf Asphalt angekommen sagte ich: „Ich glaube wir haben einen Platten“. Nach einer Außenbesichtigung und einigen hundert Metern war mit dem Schlamm auch das unwohle Gefühl verschwunden. Mindestens bei einem anderen Teilnehmer hatte der Frontspoiler etwas gelitten. Im Starterfeld waren meist jüngere „Alltags“-Oldtimer, wie Kadett, Polo, Golf, Käfer usw., deshalb waren die Wege (in diesem Zustand) aus meiner Sicht gerade noch zu vertreten. Was der Veranstalter allerdings gemacht hätte, wenn wirklich alte Autos aus den Vorkriegsjahren angetreten wären, entzieht sich meinen Vorstellungen. Im Prinzip gilt das auch für jüngere Oldtimer, denn diese können auch Werte im sechsstelligen Bereich erreichen und haben festen Untergrund verdient. Nichts für Liebhaber alter “Schätzchen”, die ihr Fahrzeug nur präsentieren möchten. Hierzu muss man sich eine andere Veranstaltung aussuchen. Aufgrund der einfachen Aufgabenstellung kam es so wie es kommen musste: Eine Wertung über die Zeitstrafpunkte der drei Sollzeitprüfungen. Allein 13 Teams hatten in beiden Abschnitten Null Streckenstrafpunkte. Bei der ersten SZP hatten wir die Länge der Strecke unterschätzt und haben das Ziel mit rund 7,5 Sekunden zu spät erreicht. Die nächste SZP (identisch mit SZP 1 nur in anderer Richtung) schafften wir auf den Punkt. Auch bei der SZP 3 waren wir mit rund 0,9 Sekunden Abweichung sehr zufrieden. Beides brachte uns in der Platzierung jedoch nicht näher an den späteren Gesamtsieger der Kategorie Ori, dem Team Janoschek/Gerlach. Da im zweiten Abschnitt an einer Stelle von den Teilnehmern zwei Varianten gefahren wurden und dies diskutiert wurde, begann die Siegerehrung etwas später als sonst. In der Klasse belegten wir den zweiten und in der Gesamtwertung einen schönen fünften Platz. Auch wenn nur zwei Teilnehmer in der Klasse waren, durften wir aufs Siegertreppchen und erhielten auch noch einen Pokal.
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