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Letzte Aktualisierung: 15.10.2017 - 15:15 Uhr
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Orientierungsfahrt “Rund um die Rehburger Berge” des MSC Rehburg              

am 24. Mai 2014   Bericht af - Klasse B

SFK Team sammelt im Norden weiter Erfahrungen in der Klasse B! Start und Ziel war wieder im bewährten Raths-Keller in Rehburg. Die genaue Lage des Startlokals hat Gudrun diesmal bereits vor dem Start geklärt. Ansonsten haben wir uns aufgrund der Aushänge gefragt, ob tatsächlich Ulrich Bleeke für die Fahrt verantwortlich zeichnet. Die Durchführungsbestimmungen waren knapp und übersichtlich. Keine aufwendigen Erklärungen, wie man die Fahrspur richtig kreuzt oder auch nicht, kein Hinweis wie man Punkte richtig anfährt - nichts. Lediglich Pfeil- und Strichwurm waren bildlich erklärt. Als Besonderheit für den Norden war der Punkt, dass mit Beginn einer Aufgabe die verwendeten Fahrtrichtungen aus den vorherigen Aufgaben aufgehoben werden. Von einer Aufhebung des Kreuzungsverbots stand hier nichts. Bis einschließlich Aufgabe 5 konnten wir flüssig fahren. Für uns fanden wir meist eine Lösung, zunächst mal abgesehen von dem Chinesen in Aufgabe 1, der zu einer Wendekontrolle führte. Wir hatten nicht bedacht, dass der Linksabzweig durch die Aufgabenstellung eigentlich eine Gerade war. Auch beim Aufgabenteil 17 und 18 in dieser Aufgabe müssen wir irgendetwas übersehen haben. Die Aufgabe 2 wäre mit etwas mehr Überlegung lösbar gewesen. In Aufgabe 3 standen die Bäume des Pfeils 3 auf dem Kopf, also gespiegelt. Auch langjährige C-Fahrer haben dies nicht gesehen und sind in diese Falle getappt. Aufgabe 4 beinhaltete Punkte und Striche und ein Strichlein, was selbst diese Bezeichnung noch nicht verdient hätte. Eigentlich alles richtig gemacht, mal abgesehen vom Nichterkennen des Strichleins, was dann zum Fehler in der Verbindung zur Aufgabe 5 führte. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir in dieser Aufgabe den einkopierten Kartenausschnitt zuordnen konnten. Dadurch war eine kürzere Umfahrung vom Aufgabenteil 8 zur 9 möglich. Nun kam der große Regen und ein heftiges Gewitter ...... und Aufgabe 6. Eigentlich war diese Punkt- und Strichskizze von der Aufgabenstellung her gut lösbar. Selbst die beiden kleinsten der 4 Punkte haben wir in die Lösung mit einbezogen. Durch den Ausbau der B 6 lag hier jedoch ein Kartenfehler vor, den wir nicht sofort bemerkten. Die Folge war, dass wir Strafpunkte und jede Menge Kilometer sammelten. Einmal falsch auf die B 6 abgebogen ging es geschätzte 8 Kilometer zwischen Leitplanken bis zur nächsten Wendemöglichkeit. Ab Aufgabe 7 konnten wir wieder relativ flüssig fahren, machten allerdings in dem Strichwurm einen dummen Fehler. Die “Landschaftsfahrt” mit Regen, Blitz und Donner in der letzten Aufgabe machte uns noch zu schaffen. Für Aufgabe 8 hatte sich Uli wieder etwas Besonderes ausgedacht. Um einen Kartenausschnitt herum waren insgesamt 18 Puzzleteile in Form von kleinen Kartenausschnitten angeordnet. Teils auf die Seite oder Kopf gestellt. Bei der Übertragung wurden von uns mindestens zwei Dinge übersehen. Aufgrund der Puzzleteile 1 und 4 band der Strich aus Teil 9 doch von oben und nicht, wie es auf dem großen Ausschnitt offensichtlich erschien, von unten an. Im Puzzleteil 11 hat die “Ablenkung” mittels großen Kreuzes geklappt. Den winzigen Strich am Rande haben nicht nur wir übersehen. Mit Chinesen nach Natur mit Anfang- und Endepfeil ging es in Aufgabe 9 weiter. In der Verbindung zur nächsten Aufgabe haben wir das Kreuzungsverbot missachtet. In der 10 selbst mit 2 einkopierten Kartenausschnitten war es dann das gegenläufige Befahren von ein paar Metern der L 360. Die vorletzte Aufgabe führte uns wieder nach Rehburg in die Umgebung des Ziellokals. Pfeile waren hier auf dem zweitkürzesten Weg anzufahren. Den Strich nach dem A anzufahren war zwar der richtige Ansatz, anschließend den oberen Pfeil „ins Visier“ zu nehmen war jedoch falsch  ..... weiter mit Aufgabe 12. Hier trafen wir auf die bekannte Wiese, wo mal wieder mit Pylonen und Flatterband Fahrwege markiert waren. Es gab einen A- und einen Ziel-Pfeil. Dazwischen mussten 44 von 47 Chinesen abgearbeitet werden. Wenn man erkannt hatte, dass der erste Chinese an der zweiten Einfahrt begann, war diese Aufgabe gut zu lösen. Da die zum Teil recht engen Fahrwege auch gegenläufig befahren wurden und zudem der Eine oder Andere auch vor den Abzweigen Überlegungsphasen benötigte, gab es schon mal Stau wie am Kölner Ring. Die Zeit bis zur Siegerehrung wurde mit einem Schnitzelbuffet und Fußball überbrückt. Von 9 Startern in Klasse B lagen wir mit 180 Strafpunkten auf dem 8. Platz. Gegenüber letztem Jahr war dies eine Verbesserung um 50 Strafpunkte. Wenn auch nicht mit der Platzierung in der Klasse, mit dem 18. Platz (von 24) in der Gemeinschaftswertung von C und B können wir zufrieden sein, zumal der Klassensieger unserer Klasse auch nicht weniger als 120 Strafpunkte auf seinem Konto hatte. Bei der Siegerehrung gab es diesmal nur Pokale, nichts Süßes. Einige hatten zu dieser Zeit bereits den Heimweg angetreten.
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