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Letzte Aktualisierung: 16.12.2017 - 12:40 Uhr
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19. Ori “Rund um die Narrenmühle” des MSC Dülken am 18. April 2015                                        

Bericht af - Klasse AK

39 Vornennungen und ab Mittwoch vorher “der Fahrerbrief fürs Kopfkissen”! Mit dem neuen Clublokal “Zum Mackensteiner” gab es in diesem Jahr auch einen neuen Startort. Direkt am Industriegebiet Mackenstein gelegen wusste man schon vorher, dass dieses seit Jahren beliebte Gebiet eine Rolle spielen sollte. Ab 15.01 Uhr wurde gestartet. Man bekam 4 Seiten Fahrtaufgaben und 3 Bordkarten mit auf den Weg. Laut Fahrerbrief durfte man “Pfeile nach dem geforderten Befahren auch in Gegenrichtung fahren- aber immer nur in voller Länge”. Dies bedeutet, in Pfeilrichtung darf man teilweise oder komplett so oft wie man will fahren, dagegen nie gegen Pfeile, abgesehen von obiger Ausnahme. “Punkte die nicht doppellinig anbinden, sind so weit wie möglich doppellinig anzufahren und können ggf. nach Natur verlassen werden”. PSV Köln läßt grüßen! Wie vermutet ging es direkt ins IG Mackenstein. Die Aufgabe 1 war zum Anwärmen. Man sollte allerdings auf das kleine Chinesenzeichen geachtet haben, welches nicht die kürzeste Verbindung zum nächsten Aufgabenteil nach links, sondern den etwas weiteren Weg nach rechts vorgab. In Aufgabe 2 war die Sollzeitprüfung untergebracht, dessen Ergebnis bei reinen Ori-Fahrern immer mit etwas Glück verbunden ist. Danach ging es zurück in das bekannte IG. Für uns lief alles Bestens. Auch die retuschierte Strasse in Busch haben wir erkannt. Es gab keinerlei Probleme, bis zu dem Zeitpunkt, wo wir auf dem Weg nach Hardt den kleinen Satz in der absolvierten Aufgabe 3 fanden: “In Aufgabe 3 darf die Idealstrecke nicht gekreuzt werden”. Da wir dies an drei Stellen gemacht haben, wollten wir uns die damit verbundene Anzahl von Strafpunkten lieber nicht vorstellen. Insgesamt war es eine schöne, flüssig zu fahrende Veranstaltung, die auch landschaftlich ihre Reize bot. Abseits von Haupt-, Land- und Kreisstrassen muss man die eine oder andere 30iger-Zone in Kauf nehmen. Dafür kommt man in den Genuß von schmalen abseits gelegenen Wegen und kleinen Orten. Eigentlich war nur ein Industriegebiet in der Fahrt enthalten, denn das Gebiet in Hardt hat sich zu einem passablen Wohngebiet gemausert. In Aufgabe 7 haben wir das winzige Chinesenzeichen in der oberen Ecke gesehen und beachtet. Auch die Wende über den zweiten Kreisverkehr nach Aufgabenteil 9 und die komplette Rückfahrt über den letzten Pfeil haben wir richtig gefahren. Danach gab es allerdings einen kleinen Aussetzer. Wir haben einfach übersehen, dass wir den Pfeil (AT 10) noch nicht gefahren sind und haben deshalb den “kürzeren” Weg über die SK genommen (wie sich nach Durchsicht der Idealstrecke herausstellte war unser AT 10 eigentlich AT 9 - also eigentlich zwei Aussetzer!). Bei der Anfahrt der DK 1 in Aufgabe 8 hatten wir etwas Schwierigkeiten, da der dazugehörige Ausschnitt die Lage eigentlich auf der anderen Strassenseite vermuten ließe. Dadurch haben wir die OK an der kürzeren, aber verbotenen Einfahrt auf den Parkplatz übersehen. Bis Aufgabe 15 und DK 2 haben wir alles richtig gemacht. Danach gab es nur noch 2 Aufgaben. In Aufgabe 16 haben wir allerdings den Punkt am Rande des Ausschnitts nicht beachtet, da zu diesem Zeitpunkt unser Hauptaugenmerk schon in der letzten Aufgabe, wieder im Industriegebiet Mackenstein lag, da hier bereits am Anfang gefahrene Pfeile zu berücksichtigen waren. Dies war dann nur bei einem Pfeil der Fall, der uns die weitere Anfahrt zum E-Strich bescherte. Ansonsten galt es in Aufgabe 17 nur den Pfeil 2 auf den Anfahrten zum AT 4 (Amerikanisches Abbiegen) und zum AT 5 (teilweise in Pfeilrichtung) richtig zu befahren. Mit einer kleinen Zeitüberschreitung gaben wir unsere dritte Bordkarte ab. Im Ziellokal hing die gesamte OE 1 bereits aus. 60 Fehlerpunkte waren hier bereits auf unserem Konto. Die weiteren Auswertungen kamen eigentlich recht zügig. In OE 2 hatten wir keine Strafpunkte und in der letzten OE gab es die 10 Strafpunkte für den übersehenen Punkt. In der Sollzeitprüfung, die direkt in die Wertung eingerechnet wurde, lagen wir mit 1 Sekunde Abweichung und damit 1 Strafpunkt eigentlich nicht so schlecht. Mit stattlichen 71 Strafpunkten haben wir dennoch den Klassensieg in AK erreicht. Dritte wurden mit 91,4 Strafpunkten Bernd Wilhelms und Jürgen Flender. Wolfgang Martin vom SFK Solingen hat mit seinem Beifahrer Manfred Wiche in der Klasse B ebenfalls einen Klassensieg eingefahren. In dieser Klasse durfte man dafür schon 130,4 Strafpunkte eingesammelt haben. Mit 180,2 Strafpunkten erreichte Stefan Opp mit seinem “Ersatzbeifahrer” Stephan Blumenroth ebenfalls in Klasse B den 3. Platz. Der SFK Solingen belegte in der Mannschaftswertung den dritten Platz und durfte sich dafür einen großen “Obst- und Gemüsekorb” abholen.