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Letzte Aktualisierung: 19.10.2017 - 17:15 Uhr
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10. Raiffeisen Classic des AC Hamm/Sieg am 10.05.2015                                        

Bericht af - Klasse AK

Nur wenige Teilnehmer beim runden Geburtstag im Westerwald! Bereits im letzten Jahr waren nur 19 Classic- und 9 ORI-Teams am Start. Die am Freitag zugesandte Starterliste  ließ eine Steigerung leider nicht erwarten. Gelistet waren 10 Classic- und 7 ORI-Teams. Bis zum Nennungsschluss waren es insgesamt 19 Teams, die ab 10.00 Uhr vom Gelände der Scuderia Eleven in Hamm/Sieg in den Wettbewerb gestartet wurden. Die Veranstaltung war wieder in 2 Etappen aufgeteilt, unterbrochen von einer Mittagspause. In der ersten Etappe war eine Sollzeitprüfung über ca. 800 m Länge mit Lichtschrankenmessung zu absolvieren. Die Idealzeit von 90 Sekunden bedeutete einen Schnitt von 32 km/h. Wegen eines fehlenden Schildes wurde diese SZP später neutralisiert. Die zweite SZP in der 2. Etappe war ca. 1.200 m lang und musste in 110 Sekunden bewältigt werden, was einem Schnitt von 39 km/h entsprach. Allerdings kann mit der Längenangabe irgendetwas nicht gestimmt haben. Nach Messungen kamen wir auf rund 1.500 m. Aus diesem Grund haben wir die vorgegebene Zeit auch nur knapp geschafft. Zusätzlich war in der 2. Etappe auch noch eine SZP mit Orientierung untergebracht, die eine Länge von 10 km haben sollte. Die Sollzeit von 15 Minuten war umgerechnet ein Schnitt von 40 km/h. Auch hier war die Zeit nur knapp zu schaffen, zumal vom Fahrtleiter die “Keule des Wertungsausschlusses” geschwungen wurde, wenn jemand in der Ortschaft Volkerzen mit über 50 km/h erwischt würde. Jochen Hirsch hatte in diesem Jahr eine neue Klasse C3 für Teilnehmer ausgeschrieben, die nur touristisch ohne SZP fahren wollten. Hierfür fanden sich 3 Teams ein. Die erste Etappe war zeitlich gut zu schaffen. Fast alle Teams hatten Vorzeit. Wir mussten erkennen, dass ein roter Fleck mal ein Haus darstellte, ein anderes Mal nicht. Dies brachte uns zum Einen 20 Strafpunkte, zum Anderen einiges an Zeit ein. Außerdem haben wir einen kleinen Strich am Rande der Karte übersehen. Im zweiten Abschnitt war dies ein Punkt. In der ORI-SZP haben wir eine Kontrolle vorgeholt, weil wir uns an einer anderen Stelle wähnten. Nachdem wir die Zeit nur knapp und die letzten Meter wegen einer Warteschlange nur zu Fuß erreicht hatten, stellten wir fest, dass wir uns schon in der Gesamtkarenzzeit befanden. Danach ging es zur erwähnten zweiten SZP mit Lichtschrankenmessung. Hier standen wir zunächst auch einige Minuten in einer Warteschlange, weil sich ein Traktor auf der Strecke befand. Mit 2 Sekunden Abweichung konnten wir noch zufrieden sein. Zum Schluß waren noch zwei Punkte anzufahren. Nachdem wir beim ersten auf einem Vorhof eines Hauses standen und keine OK fanden (wahrscheinlich war der Punkt wieder ein Haus), fuhren wir entnervt zum Ziel, ohne uns um den zweiten Punkt zu kümmern. Also somit in der zweiten Etappe 3 Fehler erkannt. Wo wir den vierten Fehler gemacht haben wissen wir nicht. Mit insgesamt 125,2 Strafpunkten gewannen wir trotzdem die Klasse AK und durften auf das obligatorische Treppchen. Für den Rheinland-Pokal werden allerdings die Klassen B/F (2 Teilnehmer) und A/AK (2 Teilnehmer) zusammen gelegt. Am Wetter kann die schwache Teilnehmerzahl nicht gelegen haben. Herrlichster Sonnenschein und warm. Einige wenige werden wohl wegen Muttertag zu Hause geblieben sein. Einige andere werden sich vielleicht an die letztjährige Veranstaltung erinnert haben. Vielleicht sollte aber auch etwas mehr Werbung betrieben werden.