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Letzte Aktualisierung: 19.10.2017 - 17:15 Uhr
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“Rund um die Rehburger Berge” des MSC Rehburg am 30.05.2015                                        

Bericht af - Klasse B

In diesem Jahr unsere erste ORI im “Norden”! Der MSC Rehburg hat in diesem Jahr das Start- und Ziellokal gewechselt. Nach einigen Jahren im “Raths-Keller” in Rehburg traf man sich nun im “Dreschhof” in Brokeloh. Es war kein schlechter Wechsel. Wie im letzten Jahr kamen 34 Teams zu den Rehburger Bergen. Diesmal trafen sich Ori-Sportler von Bayern bis Schleswig-Holstein und Berlin bis zum Saarland. Wie in allen letzten Jahren war es eine sehr schwierige und kniffelige Fahrt, auch wenn Ulli Bleeke vor dem Start meinte, die C/B-Aufgaben hätten in diesem Jahr eher eine Tendenz nach B. Wie immer im Norden galt gemäß der Grundausschreibung des ADAC das Einbahnstrassenprinzip und ein niveaugleiches Kreuzungsverbot. Hinzu kam noch das Verbot des Amerikanischen Abbiegens. Gegen aufliegende Pfeile durfte ebenfalls nicht gefahren werden. Im Landkreis Nienburg durfte auf Bundesstrassen nur nach rechts eingebogen werden und Chinesenzeichen und Fischgräten sollte es auch geben. Für B/C kamen noch die Aufgabenstellungen Uhrchinesenzeichen, Pfeilwurm, Strichwurm und Barrikade hinzu. Außerdem musste zwischen den Aufgaben nach Übersichtskarte verbunden werden. Es würde zu weit führen, wenn ich die kompletten Aufgaben beschreibe, denn direkt nach dem zweiten Aufgabenteil der ersten Aufgabe, ein paar Meter vom Start entfernt, war ein Kartenfehler zu berücksichtigen und am dritten Aufgabenteil das kleine Häkchen haben wir auch übersehen. In Aufgabe 2 ging es hauptsächlich um das Kreuzungsverbot und das Amerikanische Abbiegen. Aufgabe 3 war eine Punkt- und Strichskizze, unterteilt nach 3a Punktskizze, 3b nach Übersichtskarte und 3c Strichskizze. Natürlich haben wir in 3a auch den einzigen Strich gefahren. Den Punkt in 3c ließen wir jedoch unberücksichtigt. Bis auf einige wenige kurze Überlegungsphasen war diese Fahrt trotz gespickter Schwierigkeiten sehr flüssig zu fahren. Hakelig wurde es in Aufgabe 6, wo die angekündigten Uhrchinesenzeichen eine große Rolle spielten. An dieser Stelle kamen auch die beliebten künstlichen Pylonenwege zum Einsatz. Nach dem Prinzip Sekt oder Selters haben wir uns hier nicht sehr lange aufgehalten. In dieser Aufgabe war auch ein Pfeil mit der Nummer 6 zu beachten. Die Punkte oben und unten an der 6 bedeuteten eine große Runde extra um den Pfeil 9 zu fahren. Aufgepasst! Eine etwas längere Überlegung brauchte es zu unserer “gedachten” Lösung in Aufgabe 7, wo insgesamt 5 Fischgräten eingearbeitet waren, eine davon nach Natur. Die Sache mit den Bundesstrassen kam dann in Aufgabe 8. Hier haben wir wohl alles richtig gemacht. In 9 mussten 4 Höhenpunkte je 2 mal überfahren werden, wobei diesmal gegenläufiges Fahren erlaubt war. Der Strichwurm in Aufgabe 10 ist “leider” ersatzlos entfallen. Bei der Umfahrung der Barrikaden in der letzten Aufgabe haben wir natürlich auch Punkte gesammelt, ebenfalls bei der letzten Fischgräte, die uns eigentlich einmal an der Zielkontrolle vorbei führen sollte. Wie im letzten Jahr haben alle Teams fleißig Strafpunkte gesammelt. 70 Strafpunkte in den Klassen C und A waren die niedrigsten Werte. In Klasse YO ging es mit 80 Strafpunkten los, in den Klassen B und S waren die Klassensieger mit 100 Strafpunkten dabei. In der Klasse A gewannen Stefan und Kim Jördis Opp. Leider hatten nur 2 Teams gemeldet. Mit 220 Punkten erreichten wir in der Klasse B einen schönen dritten Platz von insgesamt 9 gestarteten Teams. Zur Belohnung gab es noch einen Pokal und etwas Flüssiges. Nach einer ruhigen Nacht und gutem Frühstück mit selbstgemachter Marmelade machten wir uns Sonntag auf die Heimfahrt.