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Letzte Aktualisierung: 19.10.2017 - 17:15 Uhr
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20. Ori “Rund um die Narrenmühle” des MSC Dülken am 16. April 2016                                        

Bericht af - Klasse AK

Starterzahl ist eingebrochen! Gute Ergebnisse für SFK Solingen! Nach den Top-Starterzahlen in Huchem und Heiligenhaus musste sich der MSC Dülken mit 28 Teams zufriedengeben. Auch wenn man jetzt 5 eigene Teams hinzuzählen würde, die natürlich als Helfer unterwegs waren, kann man von einem Einbruch sprechen. Das neue Clublokal und gleichzeitig Start- und Ziellokal kann nicht der Grund gewesen sein. Auch das neue Konzept, die Ori am gleichen Tag zu veranstalten, wie die 1. Oldtimerrallye “Rund um die Narrenmühle” sollte nicht der Grund gewesen sein. Bereits vor der Beifahrerbesprechung hörte man an unserem Tisch “Das macht der MSC Dülken nicht ein zweites Mal”, welches am Abend von Alexander Kremer auch bestätigt wurde. Im nächsten Jahr liegt der Oldtimertermin auf einem Sonntag. Aus eigener Erfahrung ist dem MSC Dülken zu empfehlen mindestens 2 Wochen (besser 3) zwischen die beiden Termine zu legen und dann wäre auch ein Samstag wieder machbar. Die Beifahrerbesprechung brachte nicht viel Neues. Der Fahrerbrief war klar und deutlich formuliert. Außer den “normalen Infos”, wie Pfeilwurmüberlappung, gleich lange Strecken gegen den Uhrzeigersinn oder “es gibt keine doppellinig gestrichelten Wege” sind zwei Punkte hervorzuheben. Striche durften nur 1-mal komplett gefahren werden, ansonsten nur noch teilweise. In Aufgabe 6 mussten alle Kreisverkehre an der 2. Ausfahrt verlassen werden. Hierauf wurde man in den Fahrtunterlagen nicht nochmals hingewiesen (Achtung Kurzzeitgedächtnis). Mit Pfeilen durfte man eigentlich machen, was man wollte. Direkt in Aufgabe 1 war eine kleine Sollzeitprüfung zu fahren, die aber nur bei Punktgleichheit wichtig wurde. Mit Ruhm haben wir uns hierbei nicht bekleckert. Dafür haben wir die restliche Strecke der Ori genossen. Es war eine flüssig zu fahrende Aufgabenstellung, die trotzdem einige Schwierigkeiten aufwies. So waren z.B. in Aufgabe 2 ein Punkt auf einer Brücke zu erkennen, in Aufgabe 4 und 9 fehlte jeweils ein kleines Stück Doppellinigkeit bzw. wurde durch eine Veranstaltermarkierung verdeckt und in den Aufgaben 7 und 11 waren mehr oder weniger gut 2 Chinesenzeichen versteckt. Die in Aufgabe 8 mal kurz von einer Grafiksoftware “angebaute” Hauserweiterung haben wir übersehen. Damit wäre ich bei unseren Fehlern. Am Schluss waren es 40 Strafpunkte. Den in Aufgabe 13 versteckten Ausschnitt haben wir zwar erkannt, warum wir den darauf liegenden Punkt an richtiger Stelle zweimal hintereinander angefahren haben, entzieht sich jeglicher Logik. Wenn eine neue Straße noch nicht in der Karte ist, und die Streckenführung auch nicht wesentlich von der vorgefundenen Situation abweicht, ist dies für einen Ortsunkundigen schwer zu erkennen. Siehe Aufgabe 12! Die Negativkontrolle OK 49 hatten nicht nur wir auf der Bordkarte. Aushänge ließen am Abend auf sich warten. Ich schließe mal darauf, dass die Siegerehrung der Oldtimerfahrt verständlicherweise ruhig und ohne diskutierende Orisportler abgewickelt werden sollte. Wenn man die abgelaufene Karenzzeit des letzten Starters zugrunde legt, war tatsächlich auch noch nicht so viel Zeit vergangen. Da wir keine Karenz in Anspruch nehmen mussten, konnten wir die Klasse AK punktgleich vor dem Team Christoph Janoschek / Wolfgang Terstappen gewinnen. Monika und Jürgen Flender belegten hier den dritten Platz. In der Klasse A lagen Stefan und Kim Opp auf einem schönen 2. Platz. Ebenso den 2. Platz belegte unser Team Wolfgang und Jessica Martin in Klasse N. Diese insgesamt guten Platzierungen wurden auch mit dem Sieg der Mannschaftswertung für den SFK Solingen belohnt. Genannt hatten 4 Mannschaften. Gesamtsieger wurde das “nordische Team” Matthias Bleeke / Michael Zeuner aus Klasse C. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch einen Satz zur Situation im Start- und Ziellokal einfügen. Da die Veranstaltungen ab dem nächsten Jahr getrennt sind, werden sich die Probleme wahrscheinlich von alleine lösen. Es wird dann sicherlich auch wieder eine Karte geben, aus der hervorgeht, welche Getränke zu welchem Preis bestellt werden können. Auch wird man sicherlich abends nicht nur auf das Buffet zurückgreifen können, welches von den bei den vielen Ori´s bereits zu sich genommenen “Schnitzelbuffets” einen der letzten Plätze einnimmt. Die Ori selbst hat uns wieder sehr gut gefallen.