Startseite Über uns Aktuelles Veranstaltungen Termine Unsere Aktiven Siegerehrungen Links Clubintern Impressum
© Motorsportgemeinschaft Solingen 2015
Orientierungssport Orientierungssport
Letzte Aktualisierung: 12.12.2017 - 21:00 Uhr
MSG Solingen MSG Solingen

11. Raiffeisen Classic 2016 des AC Hamm/Sieg am 04. September 2016                                        

Bericht af - Klasse AK

Über 30 Teams am Start Gegenüber letztem Jahr war dies eine sehr schöne Steigerung. In Wertung kamen davon 16 Teams in der Classic- und 14 Teams in der Ori-Wertung an. Die Veranstaltung war wieder in 2 Etappen aufgeteilt, unterbrochen von einer Mittagspause. In der ersten Etappe war diesmal keine Sollzeitprüfung angesetzt, was für uns sehr erfreulich war. Dafür kam es in der zweiten Etappe diesbezüglich knüppeldicke. In den insgesamt 125 Minuten dieser Etappe waren 2 Sollzeitprüfungen mit Orientierung mit 45 Minuten und 40 Minuten integriert. Darüber hinaus gab es auch noch zwei Sollzeitprüfungen mit Lichtschrankenmessung. Beide waren mit Ort und Zeit identisch und fanden in der bekannten Sonderprüfung der Westerwald-Rallye namens “Eichelhardt” statt. An dieser Stelle “baue ich mal einen Link” dieser Prüfung ein, die das Team Rost/Rost bei der Westerwald-Rallye 2014 gefahren ist. Unsere Sollzeitprüfung ging nur ungefähr über den ersten Teil, den das Team Rost als Rundkurs gefahren ist. Fahrtleiter Jochen Hirsch hatte sich hier eine Besonderheit einfallen lassen um die Kreuzung Start / Ziel zu entschärfen, nämlich eine “Selbststemplerkontrolle” (bedeutete: Beifahrer abschnallen, rausspringen, stempeln, reinspringen, anschnallen). Den gleichen Effekt hätte allerdings auch eine besetzte Kontrolle gehabt. Bei der zweiten Durchfahrt hatte die “Technik” bereits versagt und es musste ein junger Mann einspringen, damit der Stempel mit Stempelkissen keinen weiteren Schaden nehmen konnte. Die erste SZP schafften wir mit nur rund 6 Sekunden Verspätung. Bei der zweiten SZP hatten wir nach halber Strecke den vor uns gestarteten Teilnehmer eingeholt und schlichen ab dort im Sonntagstempo hinterher. Auch bei der Stempelkontrolle konnten wir keine Zeit gutmachen. Eine Verspätung von rund 27 Sekunden war unter diesen Umständen noch human. Die Teilnehmerinformation mit den angekündigten Sollzeitprüfungen ließ darauf schließen. dass die Fahrtzeit keine unwesentliche Rolle spielen sollte. So war es denn auch, obwohl auf der Orientierung genügend Fehler gemacht wurden, um eine Wertung zu erhalten. Wie im letzten Jahr war die erste Etappe zeitlich gut zu schaffen. Drei Kontrollfehler hatten wir auf der Bordkarte, wovon der erste bereits kurz nach dem Start eingesammelt wurde. Ein unbemerkter Kartenfehler brachte direkt 20 Strafpunkte. Da der Kontrollposten bis zum zweiten Abschnitt an Ort und Stelle blieb, gab es für uns im zweiten Abschnitt für die gleiche Kontrolle wieder 20 Strafpunkte. Auf den zweiten Kartenfehler, die neue Brücke bei Thal, sind wir diesmal nicht reingefallen. An der ZK 1 kamen wir mit leichter Verspätung an. Die anschließende Etappe bis ZK 2 schafften wir mit nur einer Minute Verspätung. Zum Schluß waren im Bereich Kohlhardt wieder ein Punkt und ein Strich anzufahren. Wie im letzten Jahr standen wir auf dem gleichen Vorhof eines Hauses. Dort ging es nicht weiter. Beim zweiten Versuch gab es ein Durchfahrtsverbotsschild. Wie im letzten Jahr haben wir für diese beiden Aufgabenteile jeden weiteren Versuch aufgegeben (= 20 Strafpunkte). Mit insgesamt 145,08 Strafpunkten belegten wir den dritten Platz in der zusammengelegten Klasse A/AK und durften wieder auf das obligatorische Treppchen. Auch in diesem Jahr waren wieder einige Feld-, Wald- und Wiesenwege zu befahren. Auch wenn es nur einmal einen sehr kräftigen Regenguss gegeben hat, waren diese in einer sehr schlammigen Verfassung. Der Hochdruckreiniger hatte ungefähr 2 Zentimeter Schlamm, Heu und andere “Bioartikel” zu beseitigen. Erfreulich war, dass der Ort von Start und Ziel (Location) diesmal unter einem geschlossenen Dach stattfand. Ein “stillgelegter” Imbiss eignete sich für diese Veranstaltung hervorragend. Über das private Catering konnte man nicht meckern, auch wenn man mit harten Euros und nicht mit Holztalern bezahlen musste. Aufgrund der Witterung fehlte diesmal auch die aufblasbare Startdurchfahrt. Einigen Teilnehmern wird diese teilweise Offroad-Veranstaltung gefallen haben (”Ori so wie früher”), für uns darf es auch im Westerwald durchgängig befestigte Wege geben.