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Letzte Aktualisierung: 19.10.2017 - 17:15 Uhr
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31. Ori Rund um den Indemann des MSC Huchem-Stammeln am 11. März 2017

Bericht af - Klasse AK

Wieder volles Haus am Indemann und wieder Klassensieg für SFK-Team! Ähnlich wie im letzten Jahr fanden sich knapp 60 Teams in Huchem-Stammeln ein. Erfreulich war auch, dass wieder 7 Teams in der Klasse AK und 15 in der Klasse A gestartet sind. Hier halte ich es immer mit dem viel zitierten Wahlspruch “Viel Feind’, viel Ehr’!” von Georg von Frundsberg, einem süddeutschen Soldaten und Landsknechtsführer in kaiserlich-habsburgischen Diensten. Der Spruch stammt aus der Schlacht im Jahre 1513 bei Creazzo gegen ein zahlenmäßig überlegenes venezianisches Heer, welches er zusammen mit einem spanischen Kontingent vernichtend geschlagen hat. Vernichtend schlagen ist bei einer Ori sicherlich der falsche Ausdruck, aber gegen einen kleinen (oder auch größeren) Vorsprung kann man nichts haben. Start und Ziel war ein weiteres Mal in der Gaststätte Casino in Huchem-Stammeln. In diesem Jahr hatten wir das Abendbuffet vorbestellt.   Die Veranstaltung war diesmal in 2 Etappen unterteilt. Es gab erstmalig seit unseren Fahrten in Huchem keine Wertung für die Zwischenzeit an der DK. Für die gesamte Strecke von rund 115 Kilometern hatten wir eine Zeitvorgabe von 210 Minuten plus nochmals 60 Minuten Karenz. Die sehr guten Fahrtunterlagen bestanden aus 21 Aufgaben. Die DK war am Ende von Aufgabe 13 aufgestellt. Nachdem wir Aufgabe 1 “glorreich” gemeistert hatten machten wir in Aufgabe 2, die aus zwei Skizzen bestand, den gleichen Fehler wie letztes Jahr und kassierten eine Fehlkontrolle. Das Aufgabenteil 2 war auf anderem Wege kürzer anzufahren als unsere Variante. Danach ging es ohne Fehler weiter bis Aufgabe 7. Hier nahmen wir die Stempelkontrolle auf dem Parkplatz vor und nicht nach der großen Runde über den zunächst unberücksichtigten Punkt. In Aufgabe 10 und 11 hatten wir auf Parkplätzen mal wieder das Problem mit der kürzesten Verbindung zum nächsten Aufgabenteil. In der Aufgabe 12 hieß es “In die Kreise ist an der mit dem Pfeil gekennzeichneten Stelle einzufahren. Im Kreis ist die kürzeste Verbindung zu der mit dem Pfeil gekennzeichneten Ausfahrt zu fahren.” Klingt kompliziert, wenn man das System verstanden hat, war es einfach. Wir haben sogar die Überlappung zwischen Kreis 1 und 2 erkannt. Die zweite Überlappung zwischen Kreis 6 und dem E-Pfeil war schon deutlicher. Fahren Sie Punkt-Strich-Punkt-Strich usw. hieß es in Aufgabe 13. Um den Überblick über die vielen Punkte und Striche in der Luftaufnahme zu behalten, haben wir jedes gefahrene Aufgabenteil abgestrichen. Dies hat auch ohne Fehler geklappt. Nach der DK lag noch circa ein Drittel der Gesamtstrecke vor uns. Insgesamt haben wir uns auf der Bordkarte 2 noch 20 Fehlerpunkte eingefahren. Einmal eine OK einfach “im Vorbeiflug” übersehen und das andere Mal wieder wegen der Sache mit der kürzesten Verbindung. In der Gruppe A/AK hatten nur 3 Teams keine Zeitfehler. Wir lagen mit 6 Minuten noch ganz gut. Die Auswertung war diesmal recht schnell und die Siegerehrung war noch vor Mitternacht beendet. Mit 70,6 Strafpunkten und über 50 Punkten Vorsprung gewannen wir die Klasse AK, bedeutete Platz 5 in der Gruppenwertung. Bernd Wilhelms und Jürgen Flender belegten in der Klasse AK den 5. Platz und Wolfgang Martin mit Jessica Martin in der Klasse N einen hervorragenden zweiten Platz von insgesamt 13 gestarteten Teams. Mit nur 3 Teams in der Mannschaft war eine bessere Platzierung als Platz 5 nicht möglich. Die Fahrt war flüssig zu fahren, für unseren Geschmack allerdings etwas zu viele Tempo-30-Zonen. Sogar eine verkehrsberuhigte Zone war enthalten. Diese war allerdings wohl eine Vorgabe der Genehmigungsbehörde.