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Letzte Aktualisierung: 16.12.2017 - 12:40 Uhr
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60. lizenzfreie Heiligenhauser Ori des MSC Heiligenhaus am 18. März 2017 Bericht af - Klasse AK “Jubiläumsveranstaltung war sehr gut besucht! 70 Starter erinnern an die Zeit der siebziger Jahre, wo 100 Teams bei einer Ori keine Seltenheit waren. Alleine 27 Teams waren für die N-Klasse gemeldet. Start und Ziel war wieder einmal der “Aueler Hof” in Lohmar. In Bezug auf die hohe Starterzahl leider etwas zu eng, aber es ging. Der Fahrerbrief war bereits einige Tage vor der Veranstaltung im Netz und eigentlich recht identisch mit dem des letzten Jahres. Pfeile durften nie entgegengesetzt befahren werden. Das war´s auch schon! Es galt die gleiche Zeitvorgabe wie im letzten Jahr. Dies und die großzügig bemessene Karenzzeit von 90 Minuten deutete bereits darauf hin, dass Verspätungen gegenüber der Organisationszeit für die Wertung eingeplant waren. Die 5-km-GLP zu Beginn durfte ebenfalls nicht fehlen. Da diese lediglich für die Pokalwertung herangezogen wurde, hatten wir im Vorfeld beschlossen für die Ausrechnung nicht viel Zeit zu verschwenden. Ca. 5 Kilometer mit einem Schnitt von 30 km/h macht irgendetwas um die 10 Minuten. Wie es der Zufall wollte, verpassten wir die Idealzeit von 9 Min. 26 Sekunden um lediglich eine Sekunde. Nur 3 Teams vom SFK Solingen hatten genannt. Wolfgang und Jessica Martin gingen in der stärksten Klasse N an den Start und Bernd Wilhelms mit Jürgen Flender nahmen sich die Unterlagen für die Klasse AK vor. Die Fahrtunterlagen bestanden aus einem doppelseitig bedruckten A4-Blatt und waren in der Art der letzten Jahre. Unterwegs fühlte man sich bestens, am Ende kamen doch ein paar Fehler zusammen. Alle vier Fehler hatten als Ursache die falsche Einschätzung der kürzesten Verbindung zwischen zwei Aufgabenteilen. Direkt in Aufgabe 2 schlossen wir die Möglichkeit aus, das Aufgabenteil 3, einen Strich, von der anderen Seite anzufahren, da uns unsere Logik aufgrund des anschließenden Pfeils suggerierte, den Strich von unten nehmen zu müssen. In Aufgabe 5 vor Vilkerath war der zweite Strich so ausgelegt, dass man zunächst um einen Baum herumfahren musste, die OK notieren und sich erst dann bei der “einladenden” SK einen Stempel abholen durfte. Richtig gemacht! Die “Kreiselfahrten” in Aufgabe 6 und 7 um Hohkeppel haben wir bei schlechtestem Wetter ganz gut gemeistert. Erst in Aufgabe 8 holten wir uns unseren zweiten Fehler, indem wir diesmal den vermeintlich kürzeren Weg durch die Innenkurve bei Quabach nahmen, der aber tatsächlich etwas länger war. Nur dumm, dass für eine andere Klasse genau dort eine OK angebracht war. Bei einem Punkt in Aufgabe 9 musste man schon bis zu dem kleinen Platz fahren um sich die zweite OK zu holen. Die erste OK war direkt an der Einfahrt angebracht. Richtig gemacht! In Aufgabe 10 hätten wir eine kürzere Verbindung nehmen müssen, die aus Aufgabe 5 als bekannt galt. Dieser Fehler wurde nur einmal bestraft, obwohl eigentlich eine Kontrolle zuviel und zwei Kontrollen zu wenig auf der Bordkarte waren. Ein paar Meter vor dem Ziel holten wir unsere letzten 10 Strafpunkte. Eigentlich ging es laut Karte eindeutig auf kürzerem Wege zum Ziel. Hier waren wir durch andere Überlegungen zum gleichen Thema etwas abgelenkt. Wenn man die große Starterzahl und dadurch den späten Ablauf der letzten Karenz bedenkt, kamen Aushang und die sich anschließende Siegerehrung recht zügig. Unsere Platzierungen in der Klasse AK: 4. Platz Armin und Gudrun Flender; 8. Platz Bernd Wilhelms mit Jürgen Flender von insgesamt 11 Startern. Wesentlich besser erging es Wolfgang und Jessica Martin. Neben dem Gesamtsieger aus Klasse C hatten diese beiden als einzige null Strafpunkte und gewannen damit die Klasse N. Gratulation! Unsere 3-Team-Mannschaft erreichte Platz 6 von insgesamt 9 genannten Mannschaften.