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Letzte Aktualisierung: 12.12.2017 - 21:00 Uhr
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25. Orientierungsfahrt „Roemryke Berge" der VG Remscheid am 01. April 2017                                        

Bericht af - Klasse AK

Klassensieg in Klasse AK - 2. Platz in Klasse N - 2. Platz in der Mannschaftswertung Vielleicht hat die VG Remscheid nach einigen Wechseln in den letzten Jahren nun ein “Stammlokal” für Start und Siegerehrung gefunden. Die Wahl fiel auf das “Haus Hochstein” in Wermelskirchen. Das Essen war lecker und frisch zubereitet. Es gab sogar eine Eis Theke mit 4 leckeren Eissorten. An dieser Stelle viele Grüße an Ricarda und Helmut. Wie im letzten Jahr und entgegen dem Trend der letzten Veranstaltungen gab es ein paar Bestimmungen mehr als nur das WestOM-Reglement zu beachten. In den Ausführungsbestimmungen fand sich sogar ein aufwendig gezeichnetes Beispiel der “Wendehammerregelung mit Punkt”. Neben einigen anderen Bestimmungen war wichtig, dass man Pfeile nur in Pfeilrichtung ganz oder teilweise befahren durfte, gegen Pfeile jedoch nie. Striche durften nur einmal komplett befahren werden. Amerikanisches Abbiegen war während der gesamten Veranstaltung verboten. Die Veranstaltung war diesmal in nur zwei Abschnitte unterteilt und musste anhand von 20 Aufgaben auf 4 Seiten Unterlagen absolviert werden. Alle sehr sauber gedruckt und die Übersichtskarte war diesmal in Farbe. 42 Teams machten sich um 15:01 Uhr auf den Weg zum Ziel. In Aufgabe 1 und 2 waren keine besonderen Schwierigkeiten vorhanden, wenn man erkannte, dass der zweite Punkt in Aufgabe 2 vor dem Strich zu fahren war. Wir befanden uns in dem bekannten Industriegebiet in Wermelskirchen. Mit Aufgabe 3 verließen wir dieses Gebiet. Vorher ging es jedoch noch über den Parkplatz der Firma Rasspe am Ende der Straße. Dieser hat zwei Einfahrten. Die untere Einfahrt war mit einem Flatterband gesperrt, am Pfosten hing jedoch die OK 86. Obwohl man hier nicht einfahren konnte, musste man diese notieren, da im Übergang von Aufgabe 2 hier eine Doppellinigkeit vorhanden war und somit der Strich auf kürzerem Wege erreichbar gewesen wäre. Obwohl notiert, machten wir auf diesem Parkplatz unseren ersten Fehler. Da der Strich zum Teil nicht über eine Doppellinie führte, musste man den Punkt auf dem längeren Weg anfahren. Dies haben wir nicht beachtet. Aufgabe 4 im Industriegebiet Bergisch Born war nicht sehr schwierig. Ebenso waren die Aufgaben 5 und 6 im Industriegebiet Winterhagen sowie Bereich Wiehagen nach kurzer Überlegung gut zu lösen. Weiter ging es mit dem “IG-Hopping” nach Kobeshofen. Nach kurzer Überlegung hatten wir auch hier eine Lösung gefunden. Es war einige Male das Verbot des Amerikanischen Abbiegens zu beachten. Leider hatten wir nicht berücksichtigt, dass das Aufgabenteil 4, einem Punkt, direkt auf der Straße platziert war und man somit zunächst nach einer Weiterfahrtmöglichkeit suchen musste und nicht auf dem “einladenden Wendeplatz” kehrt machen durfte. Die Wendekontrolle 77 kam somit nicht auf unsere Bordkarte. Der zweite Fehler ist mir nicht erklärlich, da eigentlich nach dem Aufgabenteil 5 das Verbot des Amerikanisches Abbiegens beachtet werden musste, dies auf der Idealbordkarte aber nicht dokumentiert war. Die nächsten Aufgaben waren gut zu fahren. In Aufgabe 10 befand sich die DK, an der wir aufgehalten wurden, weil noch nicht alle Streckenposten “umgesetzt” waren. Knapp 10 Minuten, die wir später zu unserer Karenzzeit addieren durften. Im weiteren Verlauf machte die Zahl 6 die Straße zu. Ein kleiner Umweg durch das Industriegebiet Radevormwald war notwendig, welches uns in Aufgabe 11 in Kombination mit 12 schon einiges abverlangte. Erst in Aufgabe 17 innerhalb des Gewerbegebietes Großhülsberg war wieder umfangreiches Nachdenken erforderlich. Neben Strichen, die nicht zweimal komplett befahren werden durften, mussten noch drei Chinesenzeichen und eine Fischgräte berücksichtigt werden. Danach ging es über eine Transportetappe wieder in das Industriegebiet Wermelskirchen. Ein Pfeil aus Aufgabe 3 wurde umfahren und auch das Abbiegeverbot haben wir berücksichtigt, allerdings bis auf eine SK ohne schreibbaren Erfolg. Danach ging es zum Ziel. Die vielen Möglichkeiten in den vielen Industriegebieten viele unterschiedlich gestaltete Fehler zu produzieren brachte den Fahrtleiter bei der Auswertung auch ins Grübeln. So wurde es trotz früher Startzeit sehr spät, bis die letzte Wertung aushing. Unsere Teams haben sehr gut abgeschnitten. In der Klasse AK belegte das Team Gudrun und Armin Flender den ersten und Bernd Wilhelms mit Jürgen Flender den sechsten Platz von 11 gestarteten Teams. In der Gruppe A/AK mit 23 Teams sah es ebenfalls sehr gut aus. In Klasse N belegten Wolfgang und Jessica Martin den 2. Platz von 9 Teams. Durch diese guten Platzierungen belegte der SFK Solingen den 2. Platz in der Mannschaftswertung von 5 genannten Mannschaften, obwohl nur mit drei Teams angetreten.