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Letzte Aktualisierung: 19.10.2017 - 17:15 Uhr
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2. Orientierungsfahrt „Route 46" der RG Düsseldorf am 07. Mai 2017                                        

Bericht af - Klasse AK

Mehr Starter aufgrund des Prädikates zur Bergischen Motorsport Meisterschaft als im letzten Jahr! An diesem schönen Sonntag hatten wir keine sehr lange Anfahrt zum Startlokal an der A 46 direkt bei IKEA. “Route 46” heißt das American Bar & Grill - Restaurant im amerikanischen Stil, in der wir nach der Papierabnahme ein Frühstück einnehmen durften. Vom SFK Solingen fanden sich nur Gudrun und Armin Flender sowie Wolfgang Martin ein, der diesmal mit Tanja Fuhrtmann als Fahrerin unterwegs war. In der Klasse N und Gruppe A/AK starteten jeweils 7 Teams, also genug für gute Punkte in der Bergischen Motorsport Meisterschaft. Direkt nach dem eigentlichen Start um 11:01 Uhr musste noch eine Sollzeitprüfung auf dem Platz der SVG- Tankstelle, direkt neben dem Restaurant absolviert werden. Diese zählte nur bei Punkt- und Karenzgleichheit. Erst danach erhielt man die vierseitigen Fahrtunterlagen. Wir erwarteten eine Fahrstrecke auf der anderen Seite des Rheins, also mehr im Niederrheinischen. Nach kurzer Autobahnfahrt gelangten wir zu unserem Erstaunen jedoch zunächst nach Garath und anschließend nach Richrath und Wiescheid.  An der DK im Industriegebiet gab es eine Zusatzaufgabe in Form von Chinesenzeichen. Wenn man erkannte, dass das Zeichen 8 gespiegelt war und es neben dem Zeichen 7 auch Zeichen 7a und 7b gab, war die Lösung nicht sehr schwierig. Bereits in Aufgabe 3 und 4 lasen wir die Namen Haasenmühle, Vormeiswinkel, Widdert und Hintenmeiswinkel. Eine Gegend also, wo ich vor rund 60 Jahren auf den umliegenden Wiesen Fußball gespielt habe. Als Torpfosten dienten übrigens gut ausgewählte Kuhfladen. Zu erwähnen ist zwischen diesen beiden Aufgaben nur eine Überlappung, die allerdings recht gut zu erkennen war. Die nächste Schwierigkeit lag in Aufgabe 10. Als Grundlage diente eine Luftaufnahme mit mehr oder weniger gut zu erkennenden Wegen. “Fahren Sie Strich - Punkt - Strich usw. im Wechsel, immer auf dem kürzesten Weg” hieß es als zusätzliche Aufgabenstellung. Hier notierten wir Fälschlicherweise die OK44. Erst später sahen wir, dass es noch einen kürzeren Weg gab. Zurück in Richtung Düsseldorf übersahen wir noch eine sehr spät zu sehende OK. Das waren unsere beiden Fehler. Aufgabe 13 ging wieder in das bekannte Industriegebiet Richrath mit einer neuen Zusatzaufgabe in Form von Chinesenzeichen. Diese mussten in einer bestimmten Reihenfolge gefahren werden. Zeichen 8 war wieder gespiegelt und es gab auch ein paar Zeichen, die nicht gefahren werden durften. Eine Aufgabe später gab es wieder ein Zusatzblatt an einer Kontrolle. Hier mussten fünf Punkte auf dem kürzesten Weg angefahren werden, beginnend mit dem weitesten entfernten Punkt. Mit Aufgabe 15 ging es anschließend weiter ins Ziel. Unsere Zielzeit war 14:08 Uhr. Die Siegerehrung dauerte dann doch bis nach 17:00 Uhr. Insgesamt waren 6 “Baumaffen” geklaut worden, was erst nach und nach bekannt wurde. Jedes Mal musste neu gewertet bzw. gerechnet werden. In der Gruppe A/AK erreichten wir Punktgleich mit dem Gruppensieger den zweiten Platz. Ausschlaggebend war dann doch die handgestoppte Sollzeitprüfung von Beginn der Ori. Tanja Fuhrtmann und Wolfgang Martin belegten in der Klasse N mit zwei Fehlern ebenfalls den 2. Platz. Idealbordkarten oder Idealstrecken wurden leider nicht ausgehängt, sollen aber teilweise später im Internet zu sehen sein. Mal abgesehen von der langen Wartezeit auf die ersten Ergebnisse war es für uns eine entspannte schöne Orientierungsfahrt, die wir im nächsten Jahr gerne wieder fahren würden.