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Letzte Aktualisierung: 15.10.2017 - 15:15 Uhr
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12. Raiffeisen Classic 2017 des AC Hamm/Sieg am 02. September 2017                                       

Bericht af - Klasse AK

“ORI-Durststrecke” ist vorbei! Da wir ausschließlich Orientierungsfahrten bestreiten, können (und wollen) wir das Sommerloch nicht mit Oldtimerveranstaltungen überbrücken. Die letzte Ori liegt somit schon über 3 Monate zurück. Dafür stehen ab Anfang September in den nächsten 9 Wochen insgesamt 8 Orientierungsfahrten an. Über die erste davon möchte ich einen kleinen Bericht abliefern. Der AC Hamm/Sieg verlegt von Jahr zu Jahr seinen Startort wie eine Wanderbaustelle. Bei dem “stillgelegten Imbiss” vom letzten Jahr konnte man sich schon denken, dass dies keine dauerhafte “Heimat” für die Raiffeisen Classic werden würde. Eine weitere Veränderung bestand darin, dass man von dem beliebten Sonntag als Veranstaltungstag auf den Samstag gegangen ist. Zwar gab es insgesamt 3 Etappen aber keine ausgedehnte Mittagspause. Start und Ziel war diesmal an dem neuen Domizil des Fahrtleiters Jochen Hirsch, in der Nähe des stillgelegten Imbisses aus dem letzten Jahr. Das Ziellokal “Breitscheidter Hof” war auch eine Neuerung. Wie Jochen Hirsch mehrfach betonte, baut er seine Raiffeisen Classic wie eine Ori aus den siebziger Jahren auf, also schnell und oft auf unbefestigtem Untergrund. Die Fahrtunterlagen waren wie in den letzten Jahren. Manchmal musste man den Strich oder Pfeil neben der Strasse fahren, manchmal hat “lediglich der Filzstift gezittert”. Auch in diesem Jahr waren wieder zwei Sollzeitprüfungen enthalten. Neben der bekannten Rallyestrecke “Eichelhardt” auch eine neue Strecke die meist ausschließlich über Gras führte. Den “Weg” konnte man nur in etwa an der Höhe des Grases erkennen. Schlaglöcher und Buckel sah man nicht, waren aber mehr als genug vorhanden. Da wir unser Auto nicht zu Schrott fahren wollten gingen wir es langsam an und kamen prompt rund 18 Sekunden zu spät durch die Lichtschranke. Auch an den Wegen der “Eichelhardt” nagt der Zahn der Zeit, trotz ein wenig neu aufgetragenem Schotter. Hier lagen wird rund 3,5 Sekunden daneben. Die erste und dritte Etappe schafften wir mit Inanspruchnahme von nur 6 und 4 Minuten Karenz. Die Unterlagen für die zweite Etappe (= Aufgabe 11) erhielten wir an der ZK 1. Diese war rund 14 Kilometer lang und musste in 18 Minuten bewältigt werden. Jede Minute darüber wurde mit 2 Strafpunkten bewertet. Diese 2 Strafpunkte haben wir uns abgeholt, obwohl uns mehrfach ein Elektro-Rollstuhlfahrer mit Wimpel entgegen kam und eine Anwohnerin die Strecke mit Riesenpylonen zumachen wollte. Die Aufgabe 11 enthielt insgesamt 11 Aufgabenteile, die mehrfach auf den gleichen Wegen zu befahren waren. Die Hälfte davon auf Schotter. Außer den erwähnten Zeitstrafpunkten sollten wir hier keine Fehler gemacht haben. Insgesamt hatten wir zum Schluß 20 Strafpunkte auf der Strecke und 5,22 Zeitstrafpunkte. Hiermit belegten wir in der Klasse AK den ersten und in der Gruppe A/AK den zweiten Platz. Erfreulich für uns war auch der dritte Platz in der Gesamtwertung. Abgesehen von der “Zeithetze” und den mit Schlaglöchern übersäten Wald- und Wiesenwegen hat uns die ORI in diesem Jahr Spaß gemacht. Wenn man die Deutung der Unterlagen verstanden hat und nicht zuviel hineininterpretiert, kommt man eigentlich gut damit zurecht. Das Ziellokal war ebenfalls in Ordnung. Es gab eine kleine Karte die vier Schnitzelvarianten und einen Salat enthielt. Schnitzel waren gut und die Saucen waren lecker. Dazu gab es Pommes oder Kroketten sowie einen Beilagensalat. Die Heimfahrt durch den Westerwald hätten wir uns 1 bis 2 Stunden früher gewünscht.