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Letzte Aktualisierung: 16.12.2017 - 12:40 Uhr
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“4. PSV - Rheinland - Ori” des PSV Köln am 30. September 2017                                   

Bericht af - Klasse AK

Tendenz zu weniger Teilnehmern hat sich fortgesetzt! Noch weniger Vornennungen als in Solingen standen am Vormittag der Veranstaltung auf der Starterliste. Gestartet sind dann letztendlich 30 Teams, davon alleine 11 Teams in der Klasse Neulinge. Start und Ziel waren, nachdem im vergangenen Jahr die Veranstaltung abgesagt werden musste, wieder im Forstwalder Hof bei Blankenheim in der Eifel. Das Wetter sollte nicht mitspielen. Auch die Anfahrt aus unserem Raum war durch Baustellen im Leverkusener Raum recht problematisch. Einer von uns ist bei der Anfahrt sogar auf ein Rheinschiff ausgewichen, welches aber nicht wirklich etwas an Zeiteinsparung gebracht hat. Aufgrund der Wetterverhältnisse waren einige Streckenteile der Ori recht rutschig. Die Warnung vor solchen Gefahrenstellen, insbesondere in den Aufgaben 8 und 9 nahm deshalb auch einen großen Teil der Fahrerbesprechung ein. Bei angepasster Geschwindigkeit war dies allerdings alles kein Problem. Die Druckqualität der vier Aufgabenblätter war ähnlich gut wie in Solingen, was man von der Übersichtskarte jedoch in keinster Weise sagen konnte. Schade um die Druckkosten hierfür. Im Fahrerbrief stand eigentlich das Übliche. Ein großer Teil der Bestimmungen kommt eigentlich bei jeder Ori vor. Neben 2 bis 3 anderen Punkten musste man sich in der Hauptsache die Bestimmung über Pfeile merken. Diese durften nur einmal in voller Länge, in Pfeilrichtung befahren werden. Außerdem war die Teilbefahrung in oder gegen die Pfeilrichtung erlaubt. Um 15.35 Uhr ging es für uns los. Mit Aufgabe 1 kamen wir nach Blankenheim, einem Gebiet, wo wir vor zwei Jahren schon verzweifelt nach dem richtigen Weg gesucht hatten. Diesmal war für uns alles klar, wobei wir es schon komisch fanden, dass an dem dritten Aufgabenteil eine “3” stand. Nach Aushang der Lösung im Ziel war es dann klar. Wir sind eine Straße gefahren, die es in der Karte nicht gab. Beim nächsten Mal passiert uns dies nicht. Eigentlich fanden wir für alle Aufgaben recht schnell eine fahrbare Lösung. Diese ließen sich auch flüssig umsetzen. In den Aufgaben 2 und 4 wurden zwei Pfeile als „Falle“ für den Rückweg gelegt. Auch sonst mussten noch einige typische „Ori-Schweinereien“ in den insgesamt 18 Aufgaben gefunden werden. So gab es in Aufgabe 8 eine Ausschnittvergrößerung mit einem Dreieck und eingezeichnetem „Pfeilchen“, das suggerieren sollte, man müsse dieses Dreieck einmal umrunden. Gegenüber der Hauptskizze war der Ausschnitt so gedreht, dass man der Meinung sein konnte, man käme aus einer anderen Richtung. Bei einer Umrundung hätte man zudem dieses „Pfeilchen“ zweimal in voller Länge überfahren. Des Weiteren galt es in dieser Aufgabe eine Kartenmanipulation zu erkennen. Kurz vor dem E-Strich war ein Bach kurzerhand über eine Straße „umgeleitet“ worden. Dies bedeutete einen kleinen Umweg. Die OK35 dazu wurde später neutralisiert. Solche Manipulationen sind für die Klassen B/C üblich. Auch bei den Klassen A und AK kommen sie vor. In der Klasse N sollte man jedoch darauf verzichten. Die Aufgabe, in der man die meisten Fehler machen konnte, war die Nr. 15 in einem kleinen Industriegebiet. Für die Klassen A und AK waren hier ein Punkt (A) und zwei Pfeilwürmer mit je zwei Pfeilen untergebracht. Wir sind die kürzeste Verbindung zum Punkt A unter Beachtung der oben genannten Bestimmungen zu Pfeilen gefahren, haben dabei allerdings nicht beachtet, dass wir erst mit Erreichen des Punktes „in der Aufgabe“ waren. Dies bedeutete wohl, dass uns eine Kontrolle bis zum A-Punkt fehlte. Vom A-Punkt weiter haben wir nach unserem Gefühl alles richtiggemacht. Wissen tun wir es nicht, da dies aus den Aushängen nicht zu erkennen war. Die Anfangs genannten Pfeile haben wir zum Schluss erfolgreich umfahren und uns die SK auf dem Parkplatz geholt sowie später die WK55 notiert. Die zu befahrenen Wege haben Spaß gemacht, obwohl erst in den letzten Aufgaben der Regen aufhörte. Auch die kurzen Strecken auf fast unbefestigtem Untergrund waren gut zu fahren. Ausblick: Eine weitere Ausdehnung der Strecke auf Schotter-, Wald- und Wiesenwege, evtl. sogar mit tiefen Schlaglöchern, sollte allerdings unterbleiben. Zum einen weiß man nicht, wie fahrbar diese Teilstücke am Veranstaltertag sind, zum anderen möchte man auch mit einem „gesunden“ Fahrzeug nach Hause fahren. Im Ziellokal kamen wir noch innerhalb der Veranstalterzeit an. Etwas später wurde auch schon zum Buffet eingeladen. Das Schnitzelbuffet war lecker und so lässt sich der Preis von 15 Euro auch rechtfertigen. Auf Aushänge mussten wir noch recht lange warten. Es gab doch einige Einsprüche oder Hinweise, auf die reagiert werden musste. Mit unserer Platzierung sind wir zufrieden. Die Klasse AK haben wir zusammen mit einem weiteren Team gewonnen. In der Gruppe belegten wir den zweiten Platz. Bernd Wilhelms mit Jürgen Flender erreichten einen dritten Platz in der Klasse. Wolfgang und Jessica Martin landeten in der Klasse N auf Platz 4, allerdings nur einen Kontrollfehler vom Klassensieg entfernt. Zusammen belegten die SFKler den dritten Platz in der Mannschaftswertung.