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Letzte Aktualisierung: 15.10.2017 - 15:15 Uhr
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50. Haserundfahrt des AC Bramsche am 07. Oktober 2017                                                

Bericht af - Klasse AK

Zur Jubiläums-Ori an der Hase kamen mehr Teams als letztes Jahr! Unsere “englische Woche” im Ori-Sport haben wir erfolgreich abgeschlossen. Nach PSV Köln und AC Eschweiler reisten wir gestern zur 50. Haserundfahrt des AC Bramsche. „Downsizing 2.0“: Die Fahrt wird noch einfacher gestaltet” so konnte man es schon lange auf der Vereinswebseite lesen. Nachdem wir den Fahrerbrief für unsere Klasse gelesen hatten, waren wir hiervon nicht so recht überzeugt. Die Bedingungen “Einbahnstrassenprinzip” und “Kreuzungsverbot” können nämlich bei falschem Ansatz ganz schön viele Folgefehler nach sich ziehen. Der Start ab 15.01 Uhr war ganz in der Nähe des Start- und Ziellokals “Gasthof Bischof-Reddehase”. Bei der Fahrerbesprechung ergab sich eine kleine Verzögerung, da das Fahrtleiterteam noch “auf die Schnelle” alle Fahrtunterlagen korrigieren mussten. Grund hierfür war der Sturm “Xavier”, der einige Wege unpassierbar gemacht hatte. Großes Lob an den Veranstalter! In der Aufgabe 1 stellte die Aufgabenstellung mit vier nummerierten Pfeilen und das Einbahnstrassenprinzip keine Schwierigkeit dar. Man musste lediglich ein paar “Kringel” drehen. In den nächsten beiden Aufgaben gab es schon mehr zu beachten, wie z.B. das Kreuzungsverbot, Veranstaltermarkierungen oder einlinige Wege. Zwei Vergrößerungen zur 4. Aufgabe erhöhten den Schwierigkeitsgrad. Im ersten Ausschnitt musste man insbesondere beachten, dass bei der ersten und dritten Vorbeifahrt die Spitze ganz ausgefahren werden musste.    Nur auf dem Pfeil selbst durfte und musste man abkürzen. Beim Aufgabenteil 4 in der zweiten Vergrößerung galt es darauf zu achten, dass man nicht gegen den Pfeil fuhr. Nach Erledigung des Pfeils war die Versuchung groß den mittleren Teil entgegen zu fahren. Einen versteckten Punkt sollte man in der nächsten Aufgabe finden und damit noch eine Runde fahren, jedoch ohne den Stempler in der Ecke zu beachten. Der Fokus in Aufgabe 6 lag wieder auf der Einhaltung des Einbahnstrassenprinzips. Als zusätzliche Schwierigkeit durfte man die Aufgabenteile nur einmal vollständig fahren. Am Ende stand die DK. Hier wurden die ersten Bordkarten einbehalten und der Kilometerstand für die Sonderaufgabe festgehalten. Die beiden ersten Pfeile der Aufgabe 7 führten uns aus dem kleinen Industriegebiet bei Neuenkirchen-Vörden heraus, ohne gegen die zuvor eingeschlagende Fahrtrichtung zu fahren. Ab Aufgabenteil 3 galt es jedoch wieder sehr auf diese Bedingung zu achten. “Fahrt von Pfeil A zu Pfeil E. Die L76 ist dabei so wenig wie möglich zu befahren”. So lautete der Zusatztext in der nächsten Aufgabe. Hier musste man erkennen, dass zwei Teilstücke der L76 zu umfahren waren und dass die L76 an der großen Kreuzung nach links weiterführte. So wurde die große, vermeintlich dritte Umfahrung nicht erforderlich. Wenn man den Punkt in Aufgabe 9 am äußersten Rand gesehen hatte, durfte man die vorgenannte große Umfahrung nun doch angehen. Sonst gab es hier keine Schwierigkeiten. In Aufgabe 10 gab es nicht nur die eingangs erwähnten unpassierbaren Wege, sondern auch für uns den einzigen Fehler der gesamten Veranstaltung. Um an den Anfang des Aufgabenteils 6 zu gelangen musste man über die Pfeilspitze anfahren und dann den nächsten Weg nach links. Hier hat der Veranstalter die Karte manipuliert indem der tatsächliche Weg “einlinig gemacht” und ein nicht existierender Weg eingezeichnet wurde. Nicht nur wir notierten auf dem falschen Weg die OK44 anstatt der OK77 auf dem unteren Weg. In der letzten Aufgabe musste man den Zusatz beachten: “Fahrt zuerst den Pfeil, dann die Striche, danach die Punkte ....”. Der Stempler war damit 3mal anzufahren. Die erwähnten Punkte waren in einem vergrößerten Ausschnitt. Hier gab es nur eine OK. An dieser musste man ebenfalls 3mal vorbeikommen, vorausgesetzt man behielt bei den Punkten den Überblick. Die Zeit war mit 3 Stunden plus 1 Stunde Karenz ausreichend angesetzt. Noch nicht lange im Ziellokal, hier waren wir die ersten, wurden für den ersten Abschnitt bereits die Lösungen ausgehängt. Andere eintreffende Teilnehmer sagten spontan “Die war zu leicht”. Die Strafpunkte sprechen hier allerdings eine andere Sprache. Wir freuten uns über unseren “Nuller” im ersten Abschnitt und im Verlaufe des Abends auch über unseren Klassensieg. Gudrun erhielt als beste Beifahrerin der Klassen A, YO, E, AK, S & F einen kleinen Pokal. Es war eine schöne (zwar etwas nasse) Ori, die uns viel Spaß gemacht hat. Für den 06.10.2018 ist bereits das Zimmer gebucht!