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Letzte Aktualisierung: 16.12.2017 - 12:40 Uhr
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Fete am Denkmol

22.03.2012 - Der Sportfahrerkreis Solingen wird im Jahre 2012 auf der "Fete am Denkmol" keine Waffeln backen und auch sonst nicht mit einem Stand vertreten sein. Unser Verein ist 2012 im zwanzigsten Jahr Mitglied in dem gemeinnützigen Verein "Fete am Denkmol". 1993 durfte der SFK erstmalig an dem Stadtteilfest in Höhscheid teilnehmen. Wir hatten uns entschieden Sandwiches anzubieten. Das diese keine großen Verkaufsschlager waren hat sich bereits im zweiten Jahr herausgestellt. Wir wechselten deshalb auf die leckere  Putenpfanne und boten diese bis 2002 an. Für die kleinsten wurde über viele Jahre "Froschbowle" und "Vampirblut" ausgeschenkt, ein Gemisch aus Limonade mit grünem oder rotem Sirup. Riesige Gewinne konnte man die ganzen Jahre nicht machen. Meist war man froh, wenn am Schluss die Beiträge zum Sozialfond, Genehmigungs- und Standgebühren in der Kasse waren. Der Verein "Fete am Denkmol" unterstützt mit diesem Sozialfond und weiteren Spenden soziale Einrichtungen in Solingen. Im Jahre 2001 wurde die "Fete am Denkmol" aufgrund der Anschläge in den USA eine Woche vorher abgesagt. Da bereits alles eingekauft war, konnte nur mit großem Geschick und einigen Verhandlungen ein größerer Verlust abgewendet werden. Ein Jahr später wurde die "Putenpfanne" letztmalig angeboten, nachdem nur rote Zahlen zu verzeichnen waren. "Rote Zahlen" kann man nicht spenden! Der SFK dachte schon damals daran den Verkaufsstand aufzugeben. 2003 bestand jedoch die Möglichkeit einen "Waffelstand" von einem anderen Verein zu übernehmen. Nach kurzer Entscheidungsphase wurden seit diesem Jahr süße und einige Male auch pikante  Waffeln angeboten. Die interne Bezeichnung "1 x volles Programm" bedeutete seitdem: eine süße Waffel mit Puderzucker, Kirschen und Sahne! Nicht nur der SFK machte einen Wandel von Sandwiches über Putenpfanne zu einer Waffelbäckerei, oder vom "Beduinenzelt" (scherzhafte Bezeichnung unseres Standes durch Curt Meis) bis zu einem in vielen Stunden selbst gebautem Verkaufsstand aus Holz durch, auch das Stadtteilfest selbst veränderte sich. Viele Jahre gab es einen "Fetenauftakt". Diesen richteten die Höhscheider Schützen in ihrem Schützenheim direkt nach dem Aufbau der Verkaufsstände aus. Nicht zuletzt dadurch entwickelte sich ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Der Fetenvorstand mit seinen vielfältigen Aktionen hatte hieran auch einen großen Anteil.   Irgendwann gab es diesen "Fetenauftakt" nicht mehr. Auch die Anforderungen an die Stände und Standbesetzungen veränderten sich. Normale Hygiene war selbstverständlich, auch abwaschbare Arbeitsflächen und gekühlte Lagerungen. Auch Gesundheitszeugnisse waren vorhanden. Ein voller und geprüfter Feuerlöscher stand für den Ernstfall immer bereit. Neuerdings musste man getrennte Waschbecken (für Hände und Geschirr) mit fließendem kaltem und heißem Wasser haben, was mit dem Kauf einer Doppelspüle und Durchlauferhitzer verbunden war. In 2011 gab es eine neue Vorschrift zur Verwendung eines besonderen Wasserschlauches. Normale Zelte als Verkaufs- bzw. Unterstand, so hört man, soll es in 2012 auch nicht mehr geben. Schwer entflammbar müssen diese jetzt sein. Die Anzahl der aktiven Vereine mit 36 und mehr Verkaufsständen ist in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen. In den 1990ziger Jahren waren die Bergerstraße im Bereich des Platzes und ein Teil der Regerstraße noch mit Ständen besetzt. In 2011 passten alle Stände auf den Peter-Höfer-Platz. Luft für weitere Stände hätte es auch noch gegeben. Für diese 4-Tages-Veranstaltung, die immer mit sehr viel Arbeit verbunden war, finden sich in  diesem Jahr nicht genügend Helfer. Hier mögen evtl. auch einige der vorgenannten Entwicklungen eine Rolle spielen. Deshalb ist es für den SFK ab diesem Jahr zunächst nicht mehr möglich mit einem Verkaufsstand auf diesem in Höhscheid und Solingen sehr beliebtem Stadtteilfest vertreten zu sein. Ob sich daran etwas ändert, wird die Zeit zeigen. Für viele schöne Jahre in der Fetengemeinschaft sagen wir DANKE!