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Letzte Aktualisierung: 14.10.2018 - 15:10 Uhr
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10. Ori Obere Nahe des MSC Obere Nahe am 14. Juli 2018                                        

Bericht af - Klasse AK

Ausflug in den “Dunstkreis” der ADAC Rallye Deutschland! Der MSC Obere Nahe hatte bereits früh seine Ausschreibung ins Netz gestellt und lange sah es so aus, als ob es nur “eine Handvoll” Teilnehmer werden sollten. In den letzten drei Jahren waren 17 Teams das größte Starterfeld. In diesem Jahr waren es insgesamt rekordverdächtige 21 Teams, die sich in Wolfersweiler einfanden. Davon 6 in unserer Klasse AK. Da wir bei weiter entfernten Veranstaltungen immer eine Übernachtung einplanen, quartierten wir uns bereits von Freitag im Nachbarsdorf in einem Hotel ein. Der Start am Samstag war bereits für 14:00 Uhr geplant und so erschien uns dies stressfreier. Überraschenderweise war Deutschland nun doch nicht im Endspiel vertreten, so dass wir am Sonntag auch keine frühe Heimreise antreten mussten. Zur Veranstaltung: Bereits eine Woche vorher konnte man sich die Durchführungsbestimmungen und Aufgabenstellungen downloaden. Dies war eine große Hilfe, da man den Veranstalter bisher nur als Teilnehmer kannte. Bei der Dokumentenabnahme in der Turnhalle von Wolfersweiler bekam man die Durchführungsbestimmungen nochmals als “Fahrerinformation” mit zusätzlichen Hinweisen und Erklärungen. Außerdem gab es noch einen Zeitplan, die Genehmigung und eine “Schriftliche Fahrerbesprechung”. Nach der mündlichen Fahrerbesprechung konnten wir uns mit fast zu viel Input ab 14:05 Uhr bei schönstem Wetter auf den Weg zum Hauptstart in Türkismühle machen. Wer mehr über die Aufgaben und deren Lösungen wissen möchte schaut am besten auf die Internetseite des MSC Obere Nahe. Dort ist alles hinterlegt. Auf einzelne Aufgaben und Gegebenheiten möchte ich dennoch eingehen. Im ersten Abschnitt haben wir direkt bei der zweiten OK 10 Strafpunkte kassiert. In diesen rund 18 Kilometern und ersten beiden Aufgaben machten wir ansonsten keine Fehler mehr. Der zweite Abschnitt war schon rund 53 Kilometer lang mit 4 Aufgaben. In der Aufgabe 5 war ein Parkplatz zu befahren, wo die Punkte auf dem zweitkürzesten Weg anzufahren waren. Allerdings stand hier nur eine SK. Die 5 Parkplatzbahnen waren in einem Kästchen skizziert deren Handhabung uns zunächst nicht klar war. Eine Erklärung hierzu fehlte. Unsere erste Reaktion war: “Das lassen wir mal weg!” Als wir uns erinnerten, dass bei der Besprechung gesagt wurde, dass die OK´s in der Aufgabe angegeben wären, kam ganz langsam die Erleuchtung. Mit den hier gemachten Fehlern standen im Abschnitt 2 insgesamt bereinigte 60 Strafpunkte auf unserem Konto. Nach dem ersten Aushang bedeutete dies der zweite Platz in Klasse AK nach den ersten beiden Abschnitten. Dies sollte sich nach dem dritten Abschnitt mit weiteren 49 Kilometern und 5 Aufgaben ändern. Mit 70 Strafpunkten im dritten Abschnitt und 140 Punkten insgesamt rutschten wir auf den vierten Platz ab. Dies hat uns jedoch nichts ausgemacht. Es war eine schöne Veranstaltung, die man (in dieser Form und Schwierigkeit) jederzeit empfehlen kann. Abgesehen von einigen relativ kurzen Wegstrecken in Feld und Wiese war alles gut zu fahren. Vor den besonders schlechten Wegen hat der Veranstalter zuvor gewarnt und auch eine Umfahrung angeboten. Nachteil, die Strecke musste “im Kopf” gelöst werden. Da brachte man schon mal etwas durcheinander. Die Strecke war gut und flüssig zu fahren. Auch hat uns die Orgazeit gereicht. Ob wir aktuelle Wertungsprüfungen der diesjährigen Rallye Deutschland tangiert haben, wissen wir nicht. Nur die Shake-Down-Strecke aus dem Jahre 2004 kurz nach der DK war eindeutig zuzuordnen. Die vielen Schotterwege zollten allerdings ihren Tribut. Zwei Teams mussten unterwegs einen Reifen flicken. Teams die hier mit offenem Fenster fuhren mussten Zuhause sicherlich eine Innengrundreinigung vornehmen. Unser Fazit: Mit etwas mehr Konzentration und nicht so vielen Bestimmungen, auf die man achten musste, hätten wir mindestens die Hälfte, wenn nicht mehr, der Strafpunkte vermeiden können. Ansonsten war die Schwierigkeit der Klasse AK angemessen.