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Letzte Aktualisierung: 04.12.2019 - 17:00 Uhr
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52. Haserundfahrt des AC Bramsche am 28. September 2019                                

Bericht af - Klasse AK

Eine Woche vor der Veranstaltung standen 31 Teams auf der Starterliste. Nur drei Teams, alle aus dem Westen, haben in der Klasse AK genannt! Ebenfalls eine Woche vor der Veranstaltung hat man die Durchführungsbestimmungen online gestellt. Für die Klassen A, YO, E, AK, S und F gab es im Prinzip die gleichen Regelungen wie im letzten Jahr. Eigentlich alles, was im Norden normal ist. “Niveaugleiches Kreuzen ist verboten”, Einbahnstraßenprinzip und “Zwischen den Aufgaben ist nach alten Karten und Ausschnittvergrößerungen zu verbinden “. Nur waren die Parkplätze, Feld- oder Waldwege in diesem Jahr nach dem erstmaligen Befahren in allen Karten vorhanden. Das heißt allerdings nicht, dass man nicht aufpassen musste. Gut vorbereitet reisten wir am Samstagvormittag an und bezogen sogleich unser vorbestelltes Zimmer im Gasthof Bischof Reddehase. Frau Fänger hat uns bereits erwartet. Gut vorbereitet bedeutete in erster Linie, dass wir uns die Unterlagen aus dem letzten Jahr nochmals genauestens angesehen haben. So haben wir erkannt, dass die Aufgabe 7 fast identisch wie die Aufgabe 8 aus dem Jahre 2018 aufgebaut war. Überhaupt kamen uns viele Aufgaben bekannt vor. Der Start war diesmal wieder direkt am Startlokal, das Ziel ebenfalls. So waren die Wege zur Auswertung nicht all zu weit. Wegen eines Interviews mit der örtlichen Presse hätten wir fast noch den Start verpasst. Über die Qualität der Fahrtunterlagen brauchen wir nichts zu sagen, wie immer TOP! Es ging mal wieder in Richtung Stapelberg und Westernhausen. Eigentlich in allen Aufgaben waren kleine Ausbuchtungen, Ecken, runde oder eckige Kurven zu beachten. In den ersten Aufgaben waren dies die Hauptschwierigkeiten. In Aufgabe 3 war zu beachten, dass man einen kleinen Strich nicht über den Feldweg, sondern den weiteren doppellinigen Weg anfuhr. Außer den Eckchen war in Aufgabe 4 keinerlei Schwierigkeit. Das ging in Aufgabe 5 so weiter. Hier musste man lediglich erkennen, dass der Pfeil näher war als eine Runde durch den Kreisverkehr. Dies bedeutete eine weitere Runde über den Stempler mit dem “M”. Er war der meistbeschäftigste Funktionär auf der Strecke, hatte aber immer ein paar freundliche Worte für uns. Erst in Aufgabe 7 musste man wieder genauer schauen. Zunächst gab es eine Überlappung zwischen den Aufgaben 6 und 7. In Aufgabe 7 waren alle Aufgabenteile mit einer Nummer, bzw. A und E versehen, bis auf zwei Teile. Vor dem Pfeil mit der Nummer 5 gab es einen Strich, den man als Anfang des Pfeiles ansehen konnte. Als eigenständiges Aufgabenteil lag er jedoch näher als der Pfeil ohne Nummerierung. Hier stand eine SK, die erbarmungslos die zu frühe Anfahrt dokumentierte. Diesmal haben wir im Gegensatz zum letzten Jahr alles richtig gemacht. Zwischen Aufgabe 7 und 8 wieder eine Überlappung. Um zum Anfang des A-Pfeils der Aufgabe 8 zu kommen musste die Spitze des Dreiecks ausgefahren werden. Der A-Pfeil war dann rund eingezeichnet. Kurz danach gaben wir unsere Bordkarte bei der DK ab. Wir lagen gut in der Zeit. In Aufgabe 9 machten wir unseren ersten Fehler. Ein Punkt am Kanal wurde übersehen. Dadurch ergab sich eine völlig andere Lösung, die eine fehlende OK und SK bedeutete. Dafür war eine SK zu viel und eine weitere OK an der falschen Stelle. Da es insgesamt nur ein Fehler war, haben wir hierfür auch nur 10 Strafpunkte kassiert. Eigentlich ging es so wie in der ersten Hälfte weiter. In Aufgabe 12 gab es 10 Chinesenzeichen. Bei einer früheren Fahrt sind wir an gleicher Stelle schon mal mit Chinesenzeichen durch diese kleinen Ecken geschickt worden. Unser zweiter Fehler in Aufgabe 13 basiert auf der Regelung des Einbahnstraßensystems. Auf einem langgezogenen Parkplatz gab es zwei Schleifen, wovon eine umrundet werden musste. Bei der zweiten Durchfahrt, um den Pfeil 4 abzuarbeiten, sind wir dieses kleine Stück entgegen der zuerst gefahrenen Richtung gefahren. Wenn wir diesen Kringel in echt gefahren hätten und nicht nur die Symbol-OKs aufgeschrieben hätten, wäre uns dies bestimmt aufgefallen. In Aufgabe 14 kamen wir wieder an der Stelle mit den Chinesenzeichen vorbei. Hier hatten wir die gefahrenen Wege noch in Erinnerung und nahmen die SK ein weiteres Mal. Keine Probleme in Aufgabe 15. Es war lediglich zu erkennen, dass eine doppellinige Straßen eigentlich über eine Wiese ging, auf der die OK 93 platziert war. In Aufgabe 16 gab es zwei Dinge zu beachten bzw. zu erkennen. Einmal war ein Punkt im Rahmen einer Ausschnittvergrößerung zu finden (ähnlich wie bei unserer Ori vor 2 Wochen ----->). Zum Zweiten war diese Ausschnittvergrößerung mit einem Kreisverkehr gespiegelt. Dies bedeutete also, keine ganze Runde, sondern einmal “geradeaus”. Danach ging es insgesamt dreimal an dem Stempler “M” vorbei. Das erste Mal, weil ein Strich über das Dreieck hier kürzer anzufahren war, das zweite Mal um an den vorgenannten Punkt zu kommen und das dritte Mal, weil bei der eigentlich kürzeren Variante zum letzten Aufgabenteil einfach die Straße retuschiert wurde. Die letzte Aufgabe sah auf den ersten Blick etwas unübersichtlich aus. Insgesamt 5 Ausschnitte waren einkopiert. Es war die gleiche Gegend wie in den ersten beiden Aufgaben. Da für unsere Klasse für diese Aufgabe die bisher gefahrenen Straßen und Wege als “nicht gefahren” galten, war die Aufgabe mit etwas Aufmerksamkeit gut zu lösen. Beim letzten Ausschnitt mit dem Ziel-Pfeil fehlte diese Aufmerksamkeit, denn zwischen Pfeil 6 und Ziel-Pfeil lag eine Überlappung, die wir auf der Suche nach “Mr. Bean im Autofenster” nicht erkannt haben. Die OK 30 war somit der dritte Fehler bei dieser Fahrt. Nach einer Fahrtzeit von rund 2 1/2 Stunden trafen wir als erste im Gasthof Bischof-Reddehase ein. Hier gab es wenig später wieder das obligatorische Schnitzelbuffet. Nachdem im letzten Jahr die Wertung erstmalig per Beamer auf eine Leinwand projektiert wurde ist man in diesem Jahr wieder auf die gute alte Tapete zurückgegangen. Mit unseren 30 Strafpunkten erreichten wir den 2. Platz in der Klasse AK. Hiermit waren wir voll zufrieden. Bei der Siegerehrung kurz vor 21:00 Uhr durften wir uns einen Pokal und etwas Süßes oder Flüssiges abholen. Gudrun wurde noch separat als beste Beifahrerin der Klassen A, YO, E, AK, S & F geehrt. Die Bewertung für diese Ori: Eins plus mit vielen Sternen. Es hat uns mal wieder sehr viel Spaß gemacht. Am Ziel haben wir uns gefragt, ob wir die Ori nicht direkt ein zweites Mal fahren sollen. Der Termin für das nächste Jahr steht bereits. Es bleibt bei diesem Wochenende. Für Samstag, den 26. September 2020 haben wir im Gasthof Bischof-Reddehase bereits ein Zimmer reserviert!