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Letzte Aktualisierung: 29.03.2020 - 13:50 Uhr
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36. NAC-Winter-Ori des NAC Duisburg am 01. Februar 2020                                                                          

Bericht af - Klasse AK

Nur 22 Teams standen auf der Starterliste. Mit 11 Teams war die Gruppe A/K - A mal wieder die stärkste Fraktion, gefolgt von der Gruppe C / B mit 8 Teams. Bis dahin hatten sich lediglich 3 N-Teams gemeldet. Eine Ursache des Teilnehmerschwunds war sicherlich auch die Veranstaltung des ADAC, dessen Meister am gleichen Tag in Bonn geehrt wurden. Start und Ziel war in dem bewährten “Stellwerkshof” in Duisburg Friemersheim. Die Abnahme fand diesmal im Zelt vor der Gaststätte statt. Die Unterlagen bestanden meist aus Farbkopien und sollten laut Fahrerbrief in der Basis ohne Maßstabsangabe 1:50.000 sein. Dafür waren die Skizzen außergewöhnlich groß und klar. H`m! Nachgemessen würde ich eher auf 1:31.000 tippen! Fahrtunterlagen waren somit sehr gut. Auch die Länge der Fahrt mit ca. 105 Kilometer war angenehm. Meine Überschrift hätte auch lauten können: “Fünf dumme Fehler mit 60 Strafpunkten”. In Aufgabe 3 gab es ein Dreieck in dessen Mitte ein Parkplatz anzufahren war. Anstatt den kürzeren Weg nach rechts zu nehmen umrundeten wir den Parkplatz und schrieben die OK 21 nochmals auf. Bei dem zweiten Fehler im ersten Abschnitt erkannten wir zu spät, dass die Schleife auf einem Parkplatz in Aufgabe 6 nicht bis zur Wendekontrolle  WK 55 ging, sondern in der Mitte des Platzes endete. Nach der DK kassierten wir in Aufgabe 11 direkt 30 Strafpunkte. Die auf unserer Veranstaltung so verpönte Doppelbestrafung traf uns hier voll. Anstatt der OK 68 über die kürzere Verbindung zum Pfeil auf der B57 holten wir uns die OK 96 bei einer sehr offensichtlich gezeichneten Wende über Landstrassen. Ein Fehler = 20 Strafpunkte. In der gleichen Aufgabe haben wir wahrscheinlich die OK 78 übersehen, da wir die Stelle an der diese hängen sollte, passiert haben. Den letzen Fehler holten wir uns in Aufgabe 13. Die OK 90 hatten wir uns zwar notiert, allerdings nur auf den Fahrtunterlagen. Bei nur insgesamt 22,5 gestarteten Teams war die Auswertung recht zügig. Das Schnitzel von der “kleinen Karte” mit Pommes und Salat hat uns ebenfalls geschmeckt. Die Siegerehrung hat sich dann doch noch etwas verzögert, da noch mindestens ein Einspruch diskutiert und entschieden werden musste. Es ging um die OK 45, die an einer Ausfahrt von einem Parkplatz hing, in die wegen des Zeichens 267 “Verbot der Einfahrt” nicht eingefahren werden durfte. Es wäre jedoch die kürzere Verbindung zum Strich auf den Parkplatz gewesen. Also griff die Bestimmung des Fahrerbriefes aus dem Punkt “Kontrollen”. Hiernach waren diese OK`s zu notieren und die ursprüngliche Fahrtrichtung war beizubehalten. Eine Bemerkung auf einem Hinweisschild, dass der Parkplatz nur von der anderen Seite anzufahren sei, war für die Ori Bedeutungslos, da die StVO eingehalten wurde. Richtigerweise wurde der Einspruch verworfen. Übrigens: Bei der ersten Vorbeifahrt durfte diese OK nicht aufgeschrieben werden, da man durch das Zeichen 214- 10 “Vorgeschriebene Fahrtrichtung – geradeaus oder links” hieran gehindert wurde. Mit einem dritten Platz mussten wir bei den vielen “dummen” Fehlern zufrieden sein. Wolfgang Martin hatte sich mal wieder mit Peter Beckers einen Beifahrer “eingekauft” und belegte in der Klasse C den 4. Platz. Gegen 22:00 Uhr haben wir den Heinweg angetreten.