Motorsportgemeinschaft Solingen
© Sportfahrerkreis Solingen 2021 Letzte Aktualisierung: 25.07.2021 - 17:10 Uhr

1. Virtuelle Winterfahrt 2021 der VG Ori-Challenge vom 07. bis 31. Januar 2021

Bericht af

Corona “zwingt” zu virtuellen Veranstaltungen! Die Veranstaltergemeinschaft Virtuelle Ori-Challenge hat bereits zum zweiten Male eine virtuelle Ori ausgeschrieben. Diesmal sind es nur 4 Etappen, die jeweils von Donnerstag bis Sonntag gelöst werden können. Auch diesmal treten wir als Team auf. Obwohl Wolfgang Martin auch dabei ist, reicht es nicht für eine erstmals ausgeschriebene Mannschaftswertung. Insgesamt liegen 148 Nennungen vor, davon 64 in der Klasse A. Nicht nur, dass man sich um keine erbosten Anwohner an der Strecke sorgen machen muss, es ist dazu auch noch recht lukrativ. Bereits im alten Jahr konnte man sich mit einem 23-seitigen Fahrerbrief und einer Musteraufgabe beschäftigen. Am 07.01.2021 wurden dann die Aufgaben für die Etappe 1 freigeschaltet. Beim Anblick der Aufgaben und nach den meist einfacheren Aufgaben des “Adventskalenders” vom OC Stolberg, kamen wir uns ein wenig eingerostet vor. Nach näherem hinschauen und mehrfachem nachschauen im Fahrerbrief, ging es doch ganz gut voran. Bereits in der ersten Aufgabe begegneten wir dem für uns neuen “Viruspfeil”, der ab dem Befahren in allen nachfolgenden Karten vorhanden war. Nach unseren Erkenntnissen mussten wir ihn lediglich in Aufgabe 2 berücksichtigen. Nach der Überlappung und kleineren Schleife zum A-Pfeil mussten wir anschließend noch eine größere Schleife fahren, um den Viruspfeil zu fahren. In fast allen Aufgaben konnten wir das Messgerät nicht beiseite legen. Meistens war es jedoch, bis auf Ausnahmen, recht eindeutig. In den folgenden Aufgaben hatten wir es mit Chinesen, Fischgräten, Kreuzungsverbot und Strich-Punkt-Skizze zu tun. Auch die neu eingebrachten Verkehrsschilder brachten zusätzliche Schwierigkeit in die Lösung ein. Ein kleiner Kartenausschnitt mit Punkt in Aufgabe 5 und ein sehr versteckter Punkt in Aufgabe 10 kamen noch dazu. Der Punkt in Aufgabe 10 führte uns an der OK86 aus Aufgabe 9 vorbei. Wie der Punkt in Aufgabe 5 kontrolliert werden sollte, entzieht sich unserer Kenntnis. Die OK´s standen auf der falschen Seite, keine Bundesstraße in der Nähe, auch waren wir in den Aufgaben davor noch nicht in dieser Gegend. Ohne diesen Punkt hätten wir genau die gleichen OK´s auf unserer Bordkarte. Irgendwann sagen wir uns, so ist es und so bleibt es. In der Frühlingsfahrt war an dieser Stelle ein Pfeil aus einer vorherigen Aufgabe zu berücksiuchtigen. Dienstag kommen die Lösungen. Mal schauen, ob der letzte Satz “Fahren Sie nach dem E-Pfeil zum Ziel” noch irgendeine Bedeutung hatte. Der letzte Satz hatte keine Bedeutung, allerdings sind wir auf einige “Ori-Schweinereien” reingefallen. Schon in Aufgabe 1 bevor es losging musste eine Schleife zum A-Teil gefahren werden, weil der Start innerhalb des Pfeiles lag. Auch den Viruspfeil haben wir zu spät angefahren. Die Aufgaben 2, 3 und 4 waren richtig. In der Aufgabe 5 hatten wir mindestens einen Fehler, wir sind nach dem AT 4 nicht über den Parkplatz (AT 3) gewendet um so zuerst den Punkt in dem kleinen Ausschnitt zu fahren. Somit falscher Ansatz. Auch die Pfeile 6, 7 und 8 waren in der falschen Reihenfolge, obwohl die Aufgabenstellung vor einigen Jahren schon bei einer realen Ori vorkam. Aufgabe 6 war wieder richtig. In Aufgabe 7 nahmen wir den falschen Weg zum E-Pfeil. Aufgaben 8 und 10 waren richtig. In Aufgabe 9 nahmen wir vom AT 13 zu 14 den längeren Weg über die OK85 anstatt über OK86. Mit Platz 14 von 65 Startern in der Klasse A und 50 Strafpunkten können wir zufrieden sein. Wolfgang Martin belegte den 40. Platz. Hier ein LINK zum Bericht der Etappe 1 der dänischen Teams. In der Etappe 2 lief es wesentlich besser. Mit 20 Strafpunkten auf der ersten Bordkarte und Null Fehlern im zweiten Abschnitt kamen wir auf Platz 11. Mit gleicher Fehlerzahl reihte sich Wolfgang Martin einen Platz vor uns ein. Sonst schreibe ich meist über unsere Fehler. Damit bin ich diesmal schnell fertig. Die Überlappung zwischen Aufgabe 1 und 2 hatten wir anstatt rechts herum in die andere Richtung umfahren. Eine OK19 zuviel auf der Bordkarte. Durch die Annahme, dass der “ziemlich fette Punkt” in Aufgabe 1 erst komplett gefahren sei, wenn man eine komplette Runde dreht, war auch die OK11 einmal zuviel auf der Bordkarte. Hier eine Auswahl von erkannten Schwierigkeiten: In Aufgabe 1 lag der Strich näher als der zweite Punkt. Neben der Überlappung zwischen 1 und 2 war der Strich in Aufgabe 2 nach dem Pfeil (Verkehrszeichen) als nächstes zu fahren, dann der Viruspfeil. In Aufgabe 3 durfte der Viruspfeil nicht vergessen werden, außerdem lagen zwei der vielen Punkte auf Brücken. Zur Aufgabe 4 hin gab es mal wieder eine Überlappung sowie ein versteckter Punkt in einem Ausschnitt. Außerdem war der Strich 3 aus Westen anzufahren. Bei Aufgabe 5 musste man wissen in welche Richtung man nach dem E-Strich steht um den richtigen Übergang zur Aufgabe 6 zu finden. Es war eine Wende über einen Kreisverkehr zu fahren. In Aufgabe 6 galt es einige Verkehrsschilder zu beachten. Aufgabe 7 hatte 6 zusätzliche Kartenskizzen, die nach Nummerierung abzuarbeiten waren. Bei hoher Konzentration war dies gut zu lösen. Man musste allerdings auch den am Rand des Ausschnitts 3 platzierten Punkt beachten. Die Aufgabenstellung “Grenznäherung” liegt uns eigentlich überhaupt nicht. Bei 400facher Vergrößerung haben wir hier erstmalig eine saubere Bordkarte behalten! Hier ein LINK zum Bericht der Etappe 2 der dänischen Teams.
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