Motorsportgemeinschaft Solingen
© Sportfahrerkreis Solingen 2021                                                                                                                           Letzte Aktualisierung:                                                                                                 01.03.2021 - 08:05 Uhr

1. Virtuelle Winterfahrt 2021 der VG Ori-Challenge vom 07. bis 31. Januar 2021

Bericht af

Bericht Etappe 3 und 4 Am 21. Januar wurde die Etappe 3 und damit der Endspurt der 1. VWF “eingeläutet”. Wir empfanden diese Etappe nicht so schwer, werden aber wieder einige Fehler gemacht haben. Die “große Kunst” eines Fahrtleiters ist, dass man auf der gesamten Strecke ein gutes Gefühl hat, aber zwecks differenzierter Wertung doch ein paar “unbemerkte” Schwierigkeiten eingebaut hat. Ansonsten empfehle ich die Berichte unserer dänischen Freunde, die z.B. auch bei der VFM-Veranstaltung “Nacht der langen Messer” unterwegs sind. Der Verein für Motorsport bietet eine etwas andere Veranstaltung an, eine Symbiose aus Orientierungsfahrt und Gleichmäßigkeitsprüfung. Die Orientierungsaufgaben sind etwas einfacher als bei den sonst üblichen Orientierungsfahrten gehalten, nur eingezeichnete Aufgabenteile (Pfeile, Striche, Punkte), keine Streckenskizzen, Fischgräten, Pfeilwürmer oder andere animalische "Spezialaufgaben". Auf der gesamten vorgegebenen Strecke muss der Schnitt konstant eingehalten werden. Die Einhaltung wird durch Messpunkte überwacht. Die Fahrzeuge werden auch mit einem Transponder ausgestattet. Erstmals in 2020 wurde hier auch eine Deutsch-Dänische Herbstmeisterschaft ausgerichtet, jeweils 2 Läufe in den beiden Ländern. Jetzt aber zur Etappe 3. In der ersten Aufgabe musste ein Rechtsabbiegegebot und eine Wende über einen Kreisverkehr sowie über ein Firmengelände beachtet werden. In der Aufgabe 2 waren einige Negativkontrollen platziert, bei denen wir bei noch so gutem Willen keine Sinnhaftigkeit erkannten. Auch zur Aufgabe 3 hin gab es keine Überlappung. Dafür mussten zwei Skizzen zu einer Aufgabe zusammengefügt werden. Der Strich 3 musste, da ein Kreis um die Zahl 3 war, zweimal direkt hintereinander gefahren werden. Da die kürzeste Verbindung durch einen Strich 4 blockiert war, weil dieser nur einmal befahren werden durfte, war man geneigt, eine erneute Runde über den Pfeil 2 zu drehen. Tatsächlich war aber die Variante über die OK39 und den Strich 3 von der anderen Seite zu fahren kürzer. Außerdem musste man erkennen, dass zwischen den beiden Pfeilen im Karree K3/L42 der Strich an der OK18 zu fahren war. Aufgabe 4 beinhaltete eine Strich-Punkt-Strich-Punkt Skizze. Die Striche und Punkte im Bereich der OK´s 41 und 42 haben uns schwindelig gemacht. Letztendlich galt es zu erkennen, dass man nach der großen Schleife über die OK40 (Geradeauspfeil musste beachtet werden) nun die Aufgabe gegen den Uhrzeiger lösen musste. Der Strich links war näher als rechts. Danach noch die letzte Strich-Punkt-Kombi, gegen den Uhrzeiger und die OK47 notiert. Vor dem E- Pfeil den Punkt einmal ganz um den Kreisverkehr und KR notiert. In Aufgabe 5 musste man leiglich hoch konzentriert sein. Zur 6 war zu beachten, dass der A-Strich von Westen anzufahren war. Ansonsten musste man noch eine geschickt platzierte Veranstaltermarkierung umfahren. Zwischen den Aufgaben 6 und 7 gab es die erste Überlappung und erstmalig die Variante Kreisverkehr und Bundesstraße bei der man ein BV notieren musste. Als E-Teil gab es ein Chinesenzeichen, welches uns zur Aufgabe 8 nochmals über die OK74 führte. Ab Aufgabe 9 waren wir in den Niederlanden. In Aufgabe 8 gab es lediglich den Hinweis, dass in den Niederlanden keine Bundesstraßen zu notieren waren. Wenn man in Aufgabe 9 den Punkt auf der Brücke gesehen hatte, war alles andere nicht so schwierig. Zur letzten Aufgabe 10 war eine Überlappung zu fahren, die wir leider rechts herum mit der OK84 anstatt die kürzere Variante links herum gefahren sind. Zu notieren wäre ein zweites Mal die OK95 gewesen. Das war unser erster und letzter Fehler! Zwischen dem A- und E-Pfeil gab es 6 Ausschnitte mit ein oder zwei Aufgabenteilen, die in die Hauptskizze einzuarbeiten waren. Als 3. Aufgabenteil (AT) gab es eine kleine Fischgräte. Nur bei zwei Aufgabenteilen mussten wir ein wenig mehr überlegen. Der Punkt in AT 5 war nicht über die OK92 anzufahren und für den Weg zwischen AT 6 und AT 7 gab es mehrere Möglichkeiten. Hier musste gemessen werden. Mit einem Fehler landeten wir auf Platz 9. Wolfgang Martin belegte den 15. Platz mit ebenfalls einem Fehler. Hier ein LINK zum Bericht der Etappe 3 der dänischen Teams. und 4 Die letzte Etappe begann wieder “gefühlt” einfach. In Aufgabe 1 musste man zwei Skizzen verbinden, wobei ein kleiner Weg am Sportplatz vorbei unsere Aufmerksamkeit hatte. Der A-Strich in Aufgabe 2 musste über einen Umweg über einen Kreisverkehr angefahren werden. Der eingekreiste AT 2 zwischen zwei Kreisverkehren war fast noch das größte Problem. Diese Gegend um Nideggen haben wir bei unseren realen Ori´s schon häufig besucht. So war es auch nicht schwierig nach dem versteckten Punkt in Aufgabe 3 zu suchen. Normalerweise muss man am Bahnhof über einen kleinen Parktplatz wenden. Da dieser jedoch nicht eingezeichnet war, ging es erst über die Bahnlinie, bevor der erste Pfeil des Pfeilwurms gefahren werden konnte. Nun war der Pfeil nach der OK32 näher als die Runde zum zweiten Pfeil des Wurms. Also eine große Runde über die L246 um zum Schluß nochmals über die OK32 zum E-Pfeil zu fahren und die OK38 zu notieren. Zur Aufgabe 4 hatten wir die erste Überlappung. Die Besonderheit war, dass jetzt bei der OK38 ein Dreieck eingezeichnet war. Dies bedeutete, dass bei der Überlappung die OK38 nicht zu notieren war. Das AT 2 war von Westen anzufahren, also OK40 zweimal notieren. Zum nächsten Pfeil war die kleine weiße Straße mit dem kleinen Dreieck die kürzere Verbindung. Es musste vor der OK47 noch die OK48 notiert werden. Die kleinen Häkchen an den letzten beiden Pfeilen waren zum aufwärmen! Eine Fischgräte in Aufgabe 5 führte uns zweimal an der OK53 vorbei. Die Aufgabe 6 verlangte schon etwas mehr Gehirnarbeit ab, wobei dies nur auf die Ausschnittsskizze zutrifft. Erstmalig war auch eine Bundesstraße mehrfach zu berücksichtigen. Der hintere Weg des Parkplatzes war durch kleine schwarze Pfeilchen auf dem Weg als Einbahnstraße gekennzeichnet. Ein Geradeauspfeil führte uns zur oberen Einfahrt auf den Parkplatz. Von hier aus war der Punkt auf dem vorderen Weg das nächste AT (OK 63). Dann durfte man wegen der Einbahnstraße den dann am nächsten liegenden Punkt nicht anfahren, sondern man musste wieder über die Bundesstraße zur oberen Einfahrt. Jetzt über den hinteren Weg den Punkt anfahren (OK64). Anschließend den Strich und nochmals über den hinteren Weg an der OK64 vorbei. Erst jetzt zu dem Strich mit der OK61/OK62, den wir zuvor vernachlässigt und jetzt von der falschen Seite angefahren haben.. Aufgabe 7 beinhaltete wieder eine Ausschnittskizze. Dies bot für uns keine Schwierigkeit. Die Ausfahrt auf die B399 verlangte ein BL in der Bordkarte. Ebenso das AT 3 forderte die Berücksichtigung der Bundesstraße. Das nächste BR resultierte aus der Abkürzung der 90-Grad-Kurve vor der OK73. Zum Schluß gab es noch einen lösbaren Dreier- Pfeilwurm. Wie uns versichert wurde, war die letzte Aufgabe mit der Nummer 8 für A sehr leicht. Na ja, das kommt wohl auf den Standpunkt an. Im Nachhinein könnte das sogar stimmen. Wir mussten auf jeden Fall mehrfach von vorne anfangen, weil die vielen Auffahrten auf die Bundesstraßen uns immer wieder vor die Frage stellten: “Wo sind wir eigentlich?” Die Idealbordkarte hat uns bestätigt, was wir schon geahnt hatten. Grund für das Tohuwabo auf unserer Bordkarte 2 war wohl auch das legen einer oder mehrerer falschen Einbahnstraßen. Sicherlich ist diese Aufgabenvariante eher im Oldtimerbereich angesiedelt. Aus unserer Sicht kann sie dort auch bleiben! Mit insgesamt 30 Strafpunkten und Platz 15 können wir recht zufrieden sein. Einen schönen siebten Platz mit nur 10 Strafpunkten weniger erreichte Wolfgang Martin. Hier ein LINK zum Bericht der Etappe 4 der dänischen Teams! Fazit: War mal wieder eine schöne virtuelle Ori. Besten Dank für die viele Arbeit an das Team um Peter Beckers. Wenn wir überhaupt einen Kritikpunkt anbringen würden, wäre dies das Zeitmanagement der einzelnen Etappen. Unser Zeitplan könnte so aussehen: Freigabe der Unterlagen am Freitag abend, Lösung abgeben bis Samstag bzw. mit Karenz bis Sonntag abend, Idealstrecke- und lösung am Montag abend und Ergebnisse am Dienstag abend.
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